Gesamtschule Greven

Bilder des Jahres

Herzlich Willkommen!

Bläser und singende Bäcker - unser Adventskonzert 2018

Zum diesjährigen 3. Advent waren das Ensemble der Blasorchesterklasse des Jahrgangs 6 und das Orchester der Jahrgansstufen 7, 8 und 9 in der Jugendkirche Mary’s angetreten, um den Zuhörern einen musikalischen Genuss zu bereiten. Weihnachtslieder unter der Leitung von den Musiklehrern Ulrich Falk und Kristin Engelhardt wurden von ihnen ebenso präsentiert wie Stücke aus den Bereichen der Film- und Popmusik. In den jeweiligen Interpretationen wurden sie vom begeisterten Publikum teilweise mit Standing Ovation honoriert.

Doch nicht nur die Orchesterschüler, sondern auch die Oberstufenschüler waren in diesem Jahr mit dabei. Sie hatten sich auf den Weg gemacht haben, um vocal einen Beitrag zum Konzert zu leisten. Benjamin Lenz berichtet: „Im EF Musikkurs bei Frau Engelhardt arbeiteten wir unter dem Leitthema ‚Entwicklung der Polyphonie in Renaissance und Barock‘ mit dem Kompositionsprinzip einer Fuge. Schnell kam im Kurs die Idee auf, selbst eine moderne Fuge zu Gehör zu bringen - auf dem anstehenden Adventskonzert.“ Als Bäcker verkleidet intonierte der Musikkurs die ‚Backfuge‘, eine dreistimmige Sprechfuge, deren Thema eine Art Backanleitung beinhaltet und bei den Zuschauern für große Erheiterung sorgte.

„Wir danken Ihnen“, richteten alsbald Vertreterinnen der Schulpflegschaft, Edith Ahlert und Rita Schulze Höping Pellengahr, das Wort an Falk und Engelhardt, „dass Sie unsere Kinder so für die Musik begeistern können.“ Langer Applaus begleitete ihre Worte und machte eine Zugabe erforderlich. „Die Klangentfaltung in der Mary’s ist immer wieder etwas Besonderes,“ sind sich die Musiklehrer einig, „und hier aufzutreten ist für uns stets eine Freude.“ Draußen vor den Kirchentüren wartete der Förderverein zum Ausklang des Konzerts mit warmen Getränken auf die Besucher, auf die Eltern der Orchester- und Oberstufenschüler sowie die jungen Musiker.

Stutenkerle für alle - ein Geschenk unserer SV

Seit vielen Jahren gab es sie, die Tradition an den Schule(n) an der Teichstrasse, Schülern und Lehrern mit einem Nikolaus am Nikolaustag eine Freude zu bereiten. Es bestand die Möglichkeit, für Menschen, die einzelne für sich als wichtig erachten, einen Schokoladenmann vorzubestellen, der dann am 6.Dezember überbracht wurde.

Im Grunde genommen eine gute Idee, nur, wie ist es für die Schüler, die beispielsweise nur einen Nikolaus bekamen, während dem Nachbarn gleich vier oder fünf auf die Bank gestellt wurden? Diesen Aspekt der Gestaltung des Nikolaustages nahmen die Mitglieder der Schülervertretung der Gesamtschule zum Anlass, dass Konzept neu zu überdenken, und das mit einem nennenswerten Ergebnis: Jeder der an der Schule Tätige sollte in diesem Jahr einen Stutenkerl bekommen!

Das hieß für die SV am Donnerstagmorgen, dass sie rund 1000 Stutenkerle holen musste, um sie dann in Papiertüten zu verpacken und mit persönlichen Sprüchen zu versehen. Rund 30 Schüler der Jahrgänge 9 und 10 sowie der Oberstufenschüler bereiteten die Aktion vor, die um 10.20 Uhr startete: Die Klassenlehrer waren gebeten worden, in ihre Klassen zu gehen, und alle SV-Schüler begaben sich in die Klassen und Büros, um jeden in der Nelson-Mandela-Gesamtschule Tätigen einen Stutenkerl zu überreichen. Es dauerte nur eine kurze Zeit, bis der reguläre Betrieb weitergehen konnte, die Freude der Menschen jedoch währte noch lange.

Kinderoper "Papageno" aus Wien bei uns zu Gast

Am vergangenen Freitag wurde die Mensa der Nelson-Mandela-Gesamtschule zur Bühne für Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“. Schauspielbegeisterte Sechstklässler brachten gemeinsam mit zwei Opernsängern der Kinderoper Papageno aus Wien die Handlung ebendieses Singspiels zur Aufführung. Vor den Augen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler spielten sie in echten orientalischen Kostümen überzeugend die Charaktere Belmonte, Pedrillo, Blonde, Konstanze und Bassa Selim, die ihnen schon aus dem Musikunterricht bekannt waren.

Auf ihren Auftritt hatten sich Emily, Leonie , Almina, Lara, Jasmin , Ole, Yannik, Sibel und Katja lange im Voraus vorbereitet. Sie übten mit großem Engagement gemeinsam mit den Musiklehrerinnen Sabine Heisterkamp, Claudia Sandhop und Kristin Engelhardt ihre Rollen ein und waren sehr aufgeregt, als der Tag der Aufführung gekommen war.

Doch nicht nur die Aufführung selbst stand an diesem Tag auf dem Programm. Zuvor hatten die neun Sechstklässler die einmalige Gelegenheit, mit den Profis alle Szenen zu proben. Schnell setzten sie die Tipps der Sängerin und des Sängers in die Tat um, wenn es darum ging, ins Publikum zu sprechen oder kleine Gags einzubauen. Dafür erhielten sie viel Lob von Seiten der Profis und Applaus aus dem begeisterten Publikum.

Die Mitschülerinnen und Mitschüler staunten nicht schlecht, welches Talent die Schülerinnen und Schülern auf der Bühne zeigten. Aber nicht nur die Mitspieler und Mitspielerinnen kamen zum Zuge, auch das Publikum wurde an vielen Stellen miteinbezogen: So stellten sie in einer Szene den zuvor mit Lucia Kim (Sopranistin) und Gregor Braun (Bass) eingeübten Janitscharenchor dar, um den auf einem Roller einfahrenden Herrscher Bassa Selim zu begrüßen.

Am Ende waren sich alle einig, dass es ein gelungener Vormittag war und es in naher Zukunft eine Wiederholung des Projektes geben wird.

Stärken entdecken - in unserer Zirkus-AG

Die meisten Gesamtschüler machen dienstags nach der vierten Stunde Schluss – kurzer Dienstag. Nicht so die rund 25 Kinder und Jugendlichen (zehn bis 14 Jahre) der Zirkus-AG. Sie warten vor der Rönnehalle geduldig darauf, dass jemand aufschließt. Sobald das passiert ist, stürmen sie durch die Umkleiden in die Halle. Zwei Extra-Stunden – außerhalb des regulären Unterrichtes – hängen die Jungen und Mädchen dran. Einfach weil es Spaß macht.

Die Schüler lernen erst verschiedene Zirkusdisziplinen kennen, vertiefen ihre Kenntnisse dann in ein bis zwei Wunsch-Disziplinen und bereiten gemeinsame Auftritte vor. Stillsitzen, KommaRegeln pauken, Mathe büffeln – nicht jedermanns Sache. Andere wiederum sind nicht die sportlichsten. Aber jeder kann irgendetwas richtig gut. Manchmal, ohne zu ahnen, was genau . . .

„Es ist eine tolle Bestätigung für sie, wenn sie dann zusammen auftreten und zeigen, was sie können“, sagt Sarah Stiefel. Die professionelle Artistin und ausgebildete Zirkuspädagogin leitet die AG zusammen mit Aljoscha Kuprat, der ebenfalls Zirkuspädagoge ist. Er sagt: „Wir vermitteln den Kindern über den Zirkus Kompetenzen.“ Teamfähigkeit und Selbstbewusstsein – um nur einige zu nennen. „Sie können sich hier auch selbst entdecken.“ Was er damit meint: Feststellen, dass es auch eine Welt jenseits des klassischen Lernens gibt, dass eben jeder in irgendetwas gut ist. „Wir haben hier auch einige dabei, die nicht lange stillsitzen können, die in den Klassen auffällig sind. Hier aber können sie sich konzentrierten und werden ganz ruhig.“ Sie lernen sich zu Fokussieren. Schließlich soll das Diabolo nicht herunterfallen, die Akrobatik-Nummer elegant aussehen, die Jonglage fehlerfrei funktionieren – speziell, wenn es vor Publikum aufgeführt wird.

Sonderpreis bei "Be smart, don't start"

Die jetzige Klasse 7a hat am Wettbewerb der Kampagne „Be Smart-Don‘t Start“ teilgenommen und die Jury mit ihrem Magazin voller kreativer Ideen überzeugt.

„War echt ganz cool, dieser Wettbewerb. Und rauchen finden wir ja auch immer noch doof“, sagen die Schülerinnen und Schüler der 7a und schauen der aktuellen Kampagne „Be Smart-Don‘t Start“ optimistisch entgegen. Der bundesweite Wettbewerb findet in diesem Schuljahr zum 22. Mal statt und hat das Ziel, jungen Menschen Impulse zu geben, nicht mit dem Rauchen anzufangen. „Be Smart“ ist in seiner Konzeption angelegt für die Klassenstufen sechs bis acht und wird unter anderem durch die AOK unterstützt.

Verschiedene Preise werden in dem Wettbewerb vergeben. Der Hauptgewinn ist sicherlich die Klassenreise. Darüber hinaus gibt es in einzelnen Bundesländern jedoch Sonderpreise für besonders kreative Leistungen. In genau diesem Themenbereich punktete die Klasse 7a in vergangenem Jahr (als sie noch die 6a war).

Unsere Bläserklasse Jg. 6 begleitet St. Martin musikalisch

Am 9.11.2018 spielte die Bläserklasse des 6. Jahrgangs beim Martinsumzug in der Innenstadt, der von den Grevener Tageseltern (GreTa e.V.) organisiert worden war. Nach nur einem Jahr Instrumentalunterrichts gaben die Schülerinnen und Schüler an vier Stellen jeweils ein Martinslied zum Besten. Zum Schluss wurde im Niederort die Legende des hl. Martin vorgespielt, die unsere Schülerinnen und Schüler musikalisch begleiteten. Alle Musikerinnen und Musiker waren zufrieden und freuen sich schon auf ihren nächsten Auftritt beim Adventskonzert am 14.12.2018 in der Mary’s.

FFP-Schüler*innen kreieren Mathe zum Staunen und Anfassen

Rollentausch in unserer Schule: Auf unserer Expertentagung wurden die FFP-Schüler*innen zu Lehrern und sie unterrichteten ihre Eltern und Lehrer*innen. Sie hielten – unterstützt durch eine selbst erstellte Power-Point-Präsentation – Vorträge über die Kreiszahl Pi und Primzahlen, Reiskörner auf dem Schachbrett und Binärzahlen, den Goldenen Schnitt und die Fibonacci-Zahlen, magische Quadrate und verschiedene Methoden der Kryptographie.

Ein Dreivierteljahr hatten zehn besonders leistungsstarke Schüler*innen des aktuellen 7. Jahrgangs am Förder-Forder-Projekt teilgenommen: Theres Bakac, Ben Briante, Miriam Obasi, Ben Bothe, Helge Küpperfahrenberg, Finn Arenskötter, Vivien Konermann, Lotta Krane, Philip Andres und Finja Möller. Sie waren im vorherigen Schuljahr von den jeweiligen Klassenlehrerteam zum Mitmachen vorgeschlagen worden. Das war natürlich für viele der Teilnehmer ermutigend. „Ich habe mich geehrt gefühlt, als bester der Klasse gewählt worden zu sein“, freut sich Ben Bothe sichtlich.

Die FFP-Schüler*innen haben zu ihrem mathematischen Thema geforscht, die Expertenarbeit am Computer verfasst und die Präsentation entworfen. Das FFP-Projekt wurde als Begabungsprojekt entwickelt vom ICBF – dem Centrum für Begabungsforschung der WWU Münster. Doch unsere FFP-Schüler*innen gingen noch einen Schritt weiter: Sie bastelten zur Theorie auch noch ein Exponat zum Experimentieren. „Auf die Expertenarbeit hatte ich erst keine Lust“, berichtet Finja Möller, „aber die Experimente haben mir dann wieder Spaß gemacht.“

Nach den Expertenvorträgen ging es dann in den Ausstellungsraum. Dort konnten Eltern und Lehrer*innen im gemütlichen Rahmen Primzahlen puzzlen, sich ihr persönliches magisches Geburtstagsquadrat ausrechnen lassen, die Uhrzeit an der Binäruhr ablesen, ihre Körperproportionen gemäß dem Goldenen Schnitt vermessen lassen, die Fibonacci-Zahlen durch einen Schieber erfahrbar machen und Geheimtexte mit Hilfe von Cäsar-Scheibe, Fleißner-Schablone und Computerprogrammen entschlüsseln.

Diese „kleine“ Ausstellung soll dann die Basis für eine spätere „große“ Ausstellung sein, zu der dann auch andere Grevener Schulen eingeladen werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Umbauarbeiten an der Gesamtschule abgeschlossen sind. Wer es aber gar nicht mehr erwarten kann, kann unsere "kleine" Ausstellung auch am TdoT am 3. Februar 2019 erleben.

SV-Fahrt mit 31 Klassensprecherteams

63 Schülervertretungen machten sich in der vergangenen Woche auf den Weg nach Nordwalde in die Evangelische Jugendbildungsstätte. Es waren die jeweiligen Klassensprecher und ihre Stellvertreter aus den Jahrgängen 5 bis 10 der Gesamtschule sowie die Vertreter aus der Oberstufe.

Die zweitätige Tagung, finanziell unterstützt durch den Förderverein der Schule, hatte verschiedene Ziele und unterschiedliche thematische Schwerpunkte. So stand am ersten Tag die Wahl des Schülersprechers auf dem Programm. Mit Hilfe von vorbereiteten Checklisten konnten die Teilnehmer eine differenzierte Kandidatenanalyse durchführen. Dabei wechselten die Schüler der Jahrgangsstufen von Tisch zu Tisch und konnten den dort sitzenden Kandidaten Fragen stellen hinsichtlich ihrer Akzente in der Arbeit für die Schülerschaft.

Eine inhaltliche Komponente war die Frage nach der Rolle und nach den Aufgaben von Klassensprechern, respektive der Frage danach, was eben keine Aufgaben der Schülervertreter sind. Aufgeteilt in drei kleinere Gruppen kamen die Tagungsteilnehmer schnell ins Gespräch. Vom Alter her gemischt konnten sie ihre Erfahrungen austauschen und die Oberstufenschüler fungierten gleichsam als Mentoren.

Überzeugen konnten letztendlich Alessia Alibrandi und Tillian Borchman (beide Jgst. 10), die nunmehr die neuen Schülersprecher der Gesamtschule Greven sind. Diese lobten die gute Teamdynamik und Zusammenarbeit aller Jahrgänge an den beiden Tagen.

Ein zentral inhaltliches Anliegen der Tagung war die Arbeit zum Thema ‚Zivilcourage‘. Mit Hilfe verschiedener Übungen wurden Ängste und Risikobereitschaften reflektiert. So kommt es vor, dass ein Schüler auf dem Weg von der Schule nach Hause nicht weiterkommt, weil das Fahrrad defekt ist. Vorbeifahrende Mitschüler machen sich lustig. Sie helfen dem Schüler eventuell nicht aus der Sorge heraus, zu spät nach Hause zu kommen, oder, dass bei einer Hilfeleistung auch über sie gelacht wird.

Abstrahierend formulierten die Gesamtschüler die Grundregeln, sich bei Hilfsaktionen für andere auf keinen Fall selber in Gefahr zu bringen, aber immer Öffentlichkeit zu schaffen und bei Bedarf Hilfe zu holen. Und altersdifferenziert arbeiteten die Fünft- bis Siebtklässler mit integrierten Bewegungsspielen weiter zum Thema ‚Hilfe holen‘ und ‚Petzen‘, während die Älteren in die Gremienarbeit gingen. Sie setzten sich mit dem Pausenkonzept der Gesamtschule genauso auseinander wie mit der Frage nach dem Umgang mit Handys in der Schule. SV Lehrer Philipp Klumpe weiß: „Gerade die älteren Jahrgänge haben die Schule in den letzten Jahren gut kennengelernt und haben viele Ideen für neue Konzepte.“

„Gute SV Arbeit“, so ist sich Hans Thellmann, Schulsozialarbeiter an der Gesamtschule Greven sicher, „prägt die Atmosphäre einer Schule mit. Schüler haben positiven Einfluss auf andere Schüler und mit Mut und Courage können sie ihren Einfluss im Sinne eines wertschätzenden Miteinanders untereinander geltend machen.“

Aus Sicht aller Beteiligten war diese doppeltägige Veranstaltung ein sehr gelungener Auftakt für die SV-Arbeit in diesem Schuljahr.

„Es ist sinnvoll, für die inhaltliche Arbeit einen externen Tagungsort aufzusuchen“, sagt Jörg Klose, SV Lehrer, und ist sich mit der studentischen Honorarkraft Susan Maulay einig, „dass wir in Nordwalde einen geeigneten Ort mit vielfältigen Möglichkeiten gefunden haben.“

Mit Morphius macht Trommeln Spaß

Nicht das erste Mal war er da, der nunmehr 70jährige Professor Morphius Eurapson-Quaye aus Winneba / Ghana. Dort lehrte er an der Universität ‚Westafrikanische Musik‘ und gründete in privater Initiative das ‚Center for Talent Expression‘. Es ist ein Ausbildungszentrum für junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Schule besuchen können, oder ohne eine Ausbildung sind. In Ghana kostet, wie in vielen afrikanischen Ländern, die Ausbildung von der Grundschule bis zur Universität, Geld.

Junge Männer und Frauen haben in dem Zentrum die Möglichkeit, durch den vorrangig praktisch orientierten und auf Englisch abgehaltenen Unterricht unterschiedliche Ausbildungsabschlüsse zu erwerben. Voraussetzung dafür ist sicherlich das kontinuierliche Erlernen der Fremdsprache.

Im Gespräch verwies Eurapson-Quaye auf ein breit gefächertes Angebot für unterschiedliche Ausbildungen. So nannte er den Beruf des Friseurs, des Kochs, des Schneiders, IT Berufe oder auf Bereiche in der Landwirtschaft. Die jungen Menschen erhalten die Chance, eine Lebensperspektive entwickeln zu können.

2013 war Morphius, so wie ihn die Schülerinnen und Schüler nennen dürfen, das erste Mal an der Gesamtschule, um Sechstklässler mit dem Trommeln vertraut zu machen. Eingeladen hat ihn die Musiklehrerin Claudia Sandhop, die zugleich Gründungsmitglied des Vereins ‚Friends of Africa‘ ist.

Und mit nach Afrika nahm der Professor die Kinder schon. Die Beats konnte er spielend vermitteln und immer wieder verwies er auf sein Herz. Beim Trommeln dem Gefühl Raum zu geben und den Verstand etwas hinten an zu lassen, das war seine Botschaft im Unterricht mit den Kindern.

Die Schülerinnen und Schüler waren hoch motiviert und diszipliniert, und ließen sich mitnehmen von der Faszination der afrikanischen Musik. „Das Trommeln war cool“, sagt Nastja. „Morphius ist lustig und es hat richtig Spaß gemacht. Den Beat kann ich noch auswendig. “