Gesamtschule Greven

Bilder des Jahres

Herzlich Willkommen!

FFP-Schüler*innen kreieren Mathe zum Staunen und Anfassen

Foto: WN (Simon Döbberthin)

Rollentausch in unserer Schule: Auf unserer Expertentagung wurden die FFP-Schüler*innen zu Lehrern und sie unterrichteten ihre Eltern und Lehrer*innen. Sie hielten – unterstützt durch eine selbst erstellte Power-Point-Präsentation – Vorträge über die Kreiszahl Pi und Primzahlen, Reiskörner auf dem Schachbrett und Binärzahlen, den Goldenen Schnitt und die Fibonacci-Zahlen, magische Quadrate und verschiedene Methoden der Kryptographie.

Ein Dreivierteljahr hatten zehn besonders leistungsstarke Schüler*innen des aktuellen 7. Jahrgangs am Förder-Forder-Projekt teilgenommen: Theres Bakac, Ben Briante, Miriam Obasi, Ben Bothe, Helge Küpperfahrenberg, Finn Arenskötter, Vivien Konermann, Lotta Krane, Philip Andres und Finja Möller. Sie waren im vorherigen Schuljahr von den jeweiligen Klassenlehrerteam zum Mitmachen vorgeschlagen worden. Das war natürlich für viele der Teilnehmer ermutigend. „Ich habe mich geehrt gefühlt, als bester der Klasse gewählt worden zu sein“, freut sich Ben Bothe sichtlich.

Die FFP-Schüler*innen haben zu ihrem mathematischen Thema geforscht, die Expertenarbeit am Computer verfasst und die Präsentation entworfen. Das FFP-Projekt wurde als Begabungsprojekt entwickelt vom ICBF – dem Centrum für Begabungsforschung der WWU Münster. Doch unsere FFP-Schüler*innen gingen noch einen Schritt weiter: Sie bastelten zur Theorie auch noch ein Exponat zum Experimentieren. „Auf die Expertenarbeit hatte ich erst keine Lust“, berichtet Finja Möller, „aber die Experimente haben mir dann wieder Spaß gemacht.“

Nach den Expertenvorträgen ging es dann in den Ausstellungsraum. Dort konnten Eltern und Lehrer*innen im gemütlichen Rahmen Primzahlen puzzlen, sich ihr persönliches magisches Geburtstagsquadrat ausrechnen lassen, die Uhrzeit an der Binäruhr ablesen, ihre Körperproportionen gemäß dem Goldenen Schnitt vermessen lassen, die Fibonacci-Zahlen durch einen Schieber erfahrbar machen und Geheimtexte mit Hilfe von Cäsar-Scheibe, Fleißner-Schablone und Computerprogrammen entschlüsseln.

Diese „kleine“ Ausstellung soll dann die Basis für eine spätere „große“ Ausstellung sein, zu der dann auch andere Grevener Schulen eingeladen werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Umbauarbeiten an der Gesamtschule abgeschlossen sind. Wer es aber gar nicht mehr erwarten kann, kann unsere "kleine" Ausstellung auch am TdoT am 3. Februar 2019 erleben.

SV-Fahrt mit 31 Klassensprecherteams

63 Schülervertretungen machten sich in der vergangenen Woche auf den Weg nach Nordwalde in die Evangelische Jugendbildungsstätte. Es waren die jeweiligen Klassensprecher und ihre Stellvertreter aus den Jahrgängen 5 bis 10 der Gesamtschule sowie die Vertreter aus der Oberstufe.

Die zweitätige Tagung, finanziell unterstützt durch den Förderverein der Schule, hatte verschiedene Ziele und unterschiedliche thematische Schwerpunkte. So stand am ersten Tag die Wahl des Schülersprechers auf dem Programm. Mit Hilfe von vorbereiteten Checklisten konnten die Teilnehmer eine differenzierte Kandidatenanalyse durchführen. Dabei wechselten die Schüler der Jahrgangsstufen von Tisch zu Tisch und konnten den dort sitzenden Kandidaten Fragen stellen hinsichtlich ihrer Akzente in der Arbeit für die Schülerschaft.

Eine inhaltliche Komponente war die Frage nach der Rolle und nach den Aufgaben von Klassensprechern, respektive der Frage danach, was eben keine Aufgaben der Schülervertreter sind. Aufgeteilt in drei kleinere Gruppen kamen die Tagungsteilnehmer schnell ins Gespräch. Vom Alter her gemischt konnten sie ihre Erfahrungen austauschen und die Oberstufenschüler fungierten gleichsam als Mentoren.

Überzeugen konnten letztendlich Alessia Alibrandi und Tillian Borchman (beide Jgst. 10), die nunmehr die neuen Schülersprecher der Gesamtschule Greven sind. Diese lobten die gute Teamdynamik und Zusammenarbeit aller Jahrgänge an den beiden Tagen.

Ein zentral inhaltliches Anliegen der Tagung war die Arbeit zum Thema ‚Zivilcourage‘. Mit Hilfe verschiedener Übungen wurden Ängste und Risikobereitschaften reflektiert. So kommt es vor, dass ein Schüler auf dem Weg von der Schule nach Hause nicht weiterkommt, weil das Fahrrad defekt ist. Vorbeifahrende Mitschüler machen sich lustig. Sie helfen dem Schüler eventuell nicht aus der Sorge heraus, zu spät nach Hause zu kommen, oder, dass bei einer Hilfeleistung auch über sie gelacht wird.

Abstrahierend formulierten die Gesamtschüler die Grundregeln, sich bei Hilfsaktionen für andere auf keinen Fall selber in Gefahr zu bringen, aber immer Öffentlichkeit zu schaffen und bei Bedarf Hilfe zu holen. Und altersdifferenziert arbeiteten die Fünft- bis Siebtklässler mit integrierten Bewegungsspielen weiter zum Thema ‚Hilfe holen‘ und ‚Petzen‘, während die Älteren in die Gremienarbeit gingen. Sie setzten sich mit dem Pausenkonzept der Gesamtschule genauso auseinander wie mit der Frage nach dem Umgang mit Handys in der Schule. SV Lehrer Philipp Klumpe weiß: „Gerade die älteren Jahrgänge haben die Schule in den letzten Jahren gut kennengelernt und haben viele Ideen für neue Konzepte.“

„Gute SV Arbeit“, so ist sich Hans Thellmann, Schulsozialarbeiter an der Gesamtschule Greven sicher, „prägt die Atmosphäre einer Schule mit. Schüler haben positiven Einfluss auf andere Schüler und mit Mut und Courage können sie ihren Einfluss im Sinne eines wertschätzenden Miteinanders untereinander geltend machen.“

Aus Sicht aller Beteiligten war diese doppeltägige Veranstaltung ein sehr gelungener Auftakt für die SV-Arbeit in diesem Schuljahr.

„Es ist sinnvoll, für die inhaltliche Arbeit einen externen Tagungsort aufzusuchen“, sagt Jörg Klose, SV Lehrer, und ist sich mit der studentischen Honorarkraft Susan Maulay einig, „dass wir in Nordwalde einen geeigneten Ort mit vielfältigen Möglichkeiten gefunden haben.“

Mit Morphius macht Trommeln Spaß

Nicht das erste Mal war er da, der nunmehr 70jährige Professor Morphius Eurapson-Quaye aus Winneba / Ghana. Dort lehrte er an der Universität ‚Westafrikanische Musik‘ und gründete in privater Initiative das ‚Center for Talent Expression‘. Es ist ein Ausbildungszentrum für junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Schule besuchen können, oder ohne eine Ausbildung sind. In Ghana kostet, wie in vielen afrikanischen Ländern, die Ausbildung von der Grundschule bis zur Universität, Geld.

Junge Männer und Frauen haben in dem Zentrum die Möglichkeit, durch den vorrangig praktisch orientierten und auf Englisch abgehaltenen Unterricht unterschiedliche Ausbildungsabschlüsse zu erwerben. Voraussetzung dafür ist sicherlich das kontinuierliche Erlernen der Fremdsprache.

Im Gespräch verwies Eurapson-Quaye auf ein breit gefächertes Angebot für unterschiedliche Ausbildungen. So nannte er den Beruf des Friseurs, des Kochs, des Schneiders, IT Berufe oder auf Bereiche in der Landwirtschaft. Die jungen Menschen erhalten die Chance, eine Lebensperspektive entwickeln zu können.

2013 war Morphius, so wie ihn die Schülerinnen und Schüler nennen dürfen, das erste Mal an der Gesamtschule, um Sechstklässler mit dem Trommeln vertraut zu machen. Eingeladen hat ihn die Musiklehrerin Claudia Sandhop, die zugleich Gründungsmitglied des Vereins ‚Friends of Africa‘ ist.

Und mit nach Afrika nahm der Professor die Kinder schon. Die Beats konnte er spielend vermitteln und immer wieder verwies er auf sein Herz. Beim Trommeln dem Gefühl Raum zu geben und den Verstand etwas hinten an zu lassen, das war seine Botschaft im Unterricht mit den Kindern.

Die Schülerinnen und Schüler waren hoch motiviert und diszipliniert, und ließen sich mitnehmen von der Faszination der afrikanischen Musik. „Das Trommeln war cool“, sagt Nastja. „Morphius ist lustig und es hat richtig Spaß gemacht. Den Beat kann ich noch auswendig. “

Gesamtschüler unterwegs - in den Niederlanden und in Peru

Nunmehr seit drei Jahren gibt es den internationalen Schüleraustausch der Gesamtschule Greven mit der niederländischen Partnerschule ‚De Goudse Waarden‘ in Gouda. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Niederländisch der Jahrgangstufe 9.

Die Schule überrascht die Jugendlichen in ihren Unterschieden, „denn dort“, so berichten die Austauschülerinnen Milena und Jette aus Greven „haben die Kinder keine eigenen Klassenräume, sondern die Lehrer. Außerdem darf man in den Pausen das Handy nutzen und im Unterricht die eigenen Laptops.“

Die ‚De Goudse Waarden‘ arbeitet viel mit digitalen Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien, sodass der eigene Laptop in der Schultasche quasi ausreicht, was einen Wechsel der Klassenräume begünstigt. Auch das große Selbstlernzentrum bietet den jungen Menschen medial hervorragende Voraussetzungen.

Es galt aber nicht nur, das Schulleben in Gouda kennenzulernen, sondern auch das Alltagsleben ihrer Austauschpartner und deren Lebensumfeld. So gab es eine Stadtralley durch Gouda. Die Umgebung, auch bekannt als das ‚grüne Herz‘ der Niederlande, wurde auf einer Radtour erkundet. „In einem agrarisch geprägten Gebiet“, weiß die begleitende Niederländischlehrerin Fleur Winter zu berichten, „wird Gouda von den großen Städten Utrecht, Den Haag, Rotterdam und Amsterdam umringt.“

Diese wiederrum waren dann auch zum Teil Ziele weiterer Ausflüge für die Gäste aus Deutschland. „In den Familien wurden wir sehr positiv aufgenommen“, so die Neuntklässlerinnen, „und gerade am Wochenende hatten sie einiges geplant. Es wurden verschiedene Städte der Niederlande besucht.“

Aber auch eine weitere, im Austausch verankerte Fahrt, fand Zuspruch: „Der Ausflug nach Amsterdam“, so Milena und Jette „war für uns besonders interessant.“ Dort stand der Besuch des Anne-Frank-Museums auf dem Programm und „Zeit zum Shoppen blieb auch noch.“

Und für die Zehntklässler, insbesondere diejenigen, die Spanisch als Fremdsprache erlernen, gab es im Sommer ein Austauschprogramm nach Südamerika an die deutsche ‚Max-Uhle-Schule‘ in Arequipa, Südperu. Im vergangenen Oktober waren drei peruanische Jugendliche an der Gesamtschule in Greven, aktuell ist eine Gastschülerin in der EF und der Rückbesuch ist ausgewertet.

Begeistert berichtet Stine: „Der Austausch nach Peru hat mir super viel Spaß gemacht und meine Gastfamilie war sehr nett.“ Die Schule begann um 7.30 Uhr und endete nachmittags um 15 Uhr. Ihre sprachlichen Kompetenzen im Spanischen ermöglichten es der jungen Grevenerin, gerade in Englisch und Mathematik gut am Unterricht teilnehmen zu können und auch die Fachsprachen waren okay.

Zu Beginn des Austausches war Katharina Zacarias-Föhrding, Spanischlehrerin an der Gesamtschule, in Arequipa mit dabei. Für die letzten Tage bot sie einen Aufenthalt in Lima an. Ihr Fazit: „Mit Oberstufenschülern können wir den kulturellen Austausch zukünftig vielleicht noch intensiver fördern.“

Und Stines Fazit: „Ich habe im Sommer sehr viele nette Menschen kennengelernt und eine neue Freundin gefunden. Arequipa ist eine sehr schöne Stadt, in der man sehr viel sehen und auch erleben kann. Abschließend kann ich sagen, dass ich meine Zeit dort niemals bereuen werde und meine Gastfamilie auf jeden Fall nochmal besuchen möchte. Die sieben Wochen Aufenthalt sind sehr schnell umgegangen. Ich wäre dort gerne länger geblieben.“

Methodentage der Oberstufe

Foto und Berich: Stadtbibliothek Greven

Schüler der neuen Oberstufe der Gesamtschule Greven lernten an zwei Tagen in der Stadtbibliothek den Umgang mit Nachschlagewerken und neue digitale Lernmethoden.

Die Schüler der neuen Oberstufe der Gesamtschule Greven waren während ihrer Methodentage zwei Tage zu Gast in der Stadtbibliothek. Nach ihren Erwartungen gefragt, schrieben die Schüler per Smartphone „Recherchieren, Lernen, Internet, Bücher, Langeweile, Chillen oder Keine Ahnung“. Am Ende der beiden Tage gab es ein tolles Feedback: „War chillig, cool, vielseitig und interessant, war ganz lustig, Top Sahne, viel besser als Unterricht, hat sich manchmal etwas gezogen, war aber am Ende ziemlich lustig, war cooler und lustiger als ich dachte, bombastisch.“

Am besten kam bei den Schülern das Internet-Tool Kahoot und das Filmen mit Greenscreen an. Kahoot ist eine Quiz-App a la Quizduell. Hier können Schüler eigene Fragen formulieren und sie anschließend in der Gruppe spielen. Das Tool eignet sich auch sehr gut für den Unterricht, als Ergänzung zu Referaten oder um trockene Inhalte spielerisch einzuüben. In nur 30 Minuten erstellten die Schüler eigene Kahoots zu Filmen, Tennis, Haselmaus und vielen anderen Themen. Für das Spielen der Quizze musste sogar die Pause verschoben werden.

Erklärfilme erstellen stand bei den Schülern ebenfalls hoch im Kurs. Filme mit Stop Motion-Technik drehen oder selbst als Reporter vor einem Greenscreen stehen, der ermöglicht, einen beliebigen Hintergrund zu projizieren, auch das konnten die 15- bis 17-Jährigen ausprobieren. Außerdem absolvierten die Schüler eine Tabletrallye zu den Nachschlagewerken der Bibliothek und lernten Tricks rund um Google und Wikipedia kennen.

Klassenfindungstage - für einen respektvollen Umgang miteinander

Große Spannung für die Schüler der fünften Klassen der Gesamtschule Greven: Der Projekttag „Kooperation erleben – Klassenfindungstage“ mit dem Verein „Draußenzeit“ in Hembergen stand auf dem Stundenplan.

Nicht nur der Spaß, sondern das soziale Lernen stand an diesem Projekttag im Vordergrund. Die Schüler der fünften Klassen kommen aus unterschiedlichen Grundschulen in die weiterführende Schule, so dass ein Schwerpunkt der Arbeit der jeweiligen Klassenleitungen in der Bildung einer guten Klassengemeinschaft liegt. Schulleiter Ingo Krimphoff freute sich, für das Projekt mit der Volksbank Greven und dem Förderverein die bewährten Unterstützer gefunden zu haben.

Das bewährte Projekt der Klassenfindungstage zur Bildung einer neuen Klassengemeinschaft wurde bereits 2015 konzeptionell etwas verändert und mit dem Partner „Draußenzeit“ zum nunmehr vierten Mal durchgeführt. Schon die Anfahrt zum Camp in Hembergen wurde nicht mit dem Bus, sondern mit dem Fahrrad durchgeführt. Jede Klasse ist einen ganzen Tag draußen, egal wie das Wetter mitspielt. Der respektvolle Umgang miteinander, einüben wertschätzender Kommunikation, selbst Lösungsstrategien entwickeln und Wildnispädagogik sind nur einige Stichworte zum umfangreichen Programm des Projekttages. Volksbank-Mitarbeiterin Renate David besuchte gemeinsam mit dem Schulleiter Ingo Krimphoff die Klasse 5b, die an diesem Tag von ihren Paten aus der Klasse 9a begleitet wurden, auf dem Gelände der Draußenzeit in Hembergen. Die Förderung steht bei der Vergabe der Spendengelder der Volksbank Greven an erster Stelle, erläuterte Volksbank-Mitarbeiterin David das Engagement.

Spaß und Sport statt Handy und Süßes

Unser Sommerlager - ausführlich in täglichen Newsletters:

camp_news_vorbereitung-1.pdf (1597 KB)

camp_news_tag_1-2.pdf (4871 KB)

camp_news_tag_2.pdf (4106 KB)

camp_news_tag_3.pdf (3747 KB)

camp_news_tag_4.pdf (2644 KB)

WN: Paula-Lina Taube

Sieben Tage ohne Handy, Fernseher, Computer und Süßigkeiten - für die Schüler der sechsten Klassen der Gesamtschule Greven ist das kein Problem. Auch dieses Jahr schlug das Sommerlager wieder seine Zelte am Westeroder See auf und setzte ein in NRW einzigartiges Projekt um.

Auch mal über sich hinauswachsen: Im Zirkus-Workshop lernen die Schüler jeden Tag ein neues Kunststück. Unter dem Motto: „Wir bewegen Jugend - Jugend bewegt sich“ lernen die Kinder, wie wichtig die Kombination aus Sport, gesunder Ernährung und Entspannung für ein gesundes Leben ist. Betreut werden die 60 Kinder von 20 Schülern der elften Klassen der Gesamtschule, die wiederum durch Sportstudenten der Uni Münster angeleitet werden.

„Wir haben hier fast schon eine eins zu eins Betreuung, die eben auch für die Qualität der Organisation und des Programms sorgt“, sagt Jörg Klose, Lehrer an der Gesamtschule Greven und Initiator des Sommerlagers. Er hat ein Netzwerk an Partnern und Sponsoren aufgebaut, die das Projekt unterstützen. Sein Bruder Andreas Klose hat die Uni Münster mit ins Boot geholt und bietet ein Seminar an, in dessen Rahmen die Studierenden im Sommerlager die Ausbildung der Oberstufenschüler übernehmen. „Hier bekommen sie die praktische Erfahrung, die ihnen im Studium oft nicht geboten wird“ sagt der Sportdozent. Und genau das sei der Punkt um den es gehe: „Wir wollen hier nicht nur den Anstoß für ein gesundes Leben geben, sondern vor allem auch die soziale Kompetenz aller Gruppen fördern“, sagt Ingo Krimphoff, Schulleiter der Gesamtschule Greven.

Gemeinsam mit Mitgliedern der Sport-Jugend des Kreissportverbandes Steinfurt, den Studenten und elften Klassen, die im Lager die Jugendgruppenleiterausbildung machen, wird das angebotene Programm geplant und umgesetzt. So bunt wie das große Zirkuszelt, gleich neben dem Lager ist auch das Angebot an Workshops. Ob Pyramidenbau mit Zirkusdirektor David Ebel (Circus Chabernaq), Kanu fahren, Reiten, Judo, oder Yoga, für jeden ist etwas dabei.

So ein Projekt will gut geplant werden: Bereits im Januar setzte sich das Team zusammen, Pfingsten wurde dann ein Wochenendseminar zur Vorbereitung der Studenten und Oberstufenschüler veranstaltet, es wurden Erste-Hilfe-Kurse und Rettungsschwimmerabzeichen gemacht.

Ein durchdachtes Rundumpaket, auch in puncto Verpflegung. Gekocht wird jeden Tag frisch vor Ort, mit saisonalem Obst und Gemüse von Bauern aus der Region. „Wir haben hier auch einen tollen Nachhaltigkeitsaspekt für Greven“, sagt Krimphoff. Die Kinder helfen dem ehrenamtlichen Küchenteam beim Vorbereiten und lernen so nebenbei, wie sie auch zu hause ausgewogen essen können.

Höhepunkt des Sommerlagers wird die große Zirkusshow am Samstag, zu der auch die Eltern eingeladen sind. Das Team blickt auch schon in die Zukunft: „Wir sind gespannt, wie es wird, wenn die Teilnehmer des ersten Sommerlagers dann als Jugendleiter mitmachen“ sagt Jörg Klose stolz.

Wenn Schleimi Pingle Pongle trifft

Am vergangenen Freitag feierten die Schüler der Gesamtschule ihr erstes alleiniges Schulfest. Waren die Schulfeste an der Teichstraße in den vergangenen Jahren schulformübergreifend, so war es am Wochenende ein Novum, dass die Gesamtschule es allein gestaltete. „Und,“ so die stellvertretende Schulleiterin Sandra Rindelhardt, „in diesem Jahr ist es noch das Fest der Gesamtschule Greven. Im kommenden Jahr werden wir es dann mit neuem Namen feiern können.“

Wie in den vergangenen Jahren zeichnete sich das Fest durch eine entspannte Atmosphäre aus, in der die Stände, Darbietungen und Vorführungen der Schüler im Zentrum standen. Allesamt waren sie liebevoll vorbereitet, geschmückt und für die Besucher einladend präsentiert.

Unterstützt wurde das Schulfest auch wieder durch Stände und Aktionen der Kooperationspartner.

Runden drehen für Sponsorengelder

Mit Hilfe eines Sponsorenlaufs sammelten die Schüler der gesamtschule Geld für den Förderverein, die Schülervertretung die Auszeit eSG. Der Förderverein der Gesamtschule unterstütze den Lauf und hielt nach jeder Runde geschnittene Äpfel und Bananen bereit.

Die Straßen waren teilweise gesperrt, teilweise wurden sie zu Einbahnstraßen. Flatterbänder wurden gespannt und wer am vergangenen Freitag zur Gesamtschule Greven wollte, musste schon einen kleinen Fußmarsch in Kauf nehmen. Den nahmen auch die rund 750 Schüler der Gesamtschule, allerdings in einem höheren Grundtempo, auf sich, hatten sie sich doch aufgestellt zum ersten Sponsorenlauf der Schule. Hervorragend organisiert und bei idealem Wetter ließen es sich viele Läufer nicht nehmen, ihre Kondition und Ausdauer unter Beweis zu stellen. Stolz zeigte so mancher seine Stempelkarte vor und nicht selten gab es mehr als zehn ausgefüllte Felder zu zählen, jeweils eins für tausend Meter.

Der Förderverein der Schule unterstütze den Lauf engagiert und hielt geschnittenes Obst bereit. Außerdem gab es für jede Klasse eine Wasserstation, in der es für alle eine mit Namen versehene Wasserflasche gab. Und, gleich den Profis, war natürlich auch eine ‚Sprinkleranlage‘ zum Refreshing mit dabei. „Wir sind sehr zufrieden“, äußert sich das Organisationsteam Sportlehrer Philipp Klumpe, Markus Preising und Jörg Klose. „Die Schüler waren mit Ehrgeiz dabei und wir mutmaßen, dass der Lauf einen guten Erlös erbringen wird.“ Die Sponsorengelder kommen zu 60 Prozent dem Förderverein zugute und zu je 20 Prozent der SV und der Auszeit eSG.