Gesamtschule Greven

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Wir können uns vertrauen - Soziale Projekttage im Jg. 5

Unruhig war es am vergangenen Mittwoch im Trakt der Fünftklässler, waren sie doch in Erwartung auf zwei außergewöhnliche Schultage: die sozialen Projekttage der Gesamtschule Greven standen auf dem Programm. Für die Kinder hieß das konkret, einen Tag in der Kletterhalle in Münsters Norden verbringen zu dürfen und einen Tag in der Karderie an einem Sozialtraining teilnehmen zu können.

Wenngleich sicherlich Aktionen zum Ausbau von Sozialkompetenzen durchaus zur Tagesordnung vieler Schulen gehören, so kann die Gesamtschule für sich jedoch ein Alleinstellungsmerkmal in Anspruch nehmen – nur hier steht mit im Stundenplan das Jugendamt mit seinem "Arbeitskreis Prävention", dem sämtliche Jugendhilfeeinrichtungen Grevens angehören. Die Gesamtschule Greven setzt mit diesem Projekt auf Nachhaltigkeit. Die präventive Arbeit wird in den Jahrgängen 5 und 6 kontinuierlich weitergeführt, denn im Fünf-Wochen-Turnus vertiefen die Teamer aus den Sozialen Projekttagen das begonnene Sozialtraining mit den Klassen vor Ort an der Gesamtschule.

"Cool" waren sie, die Spiele, die jeweils zwei Experten der Jugendhilfe mit den Schülerinnen und Schüler durchführten. Sie drehten sich rund um das ‚RAD‘, Anfangsbuchstaben der in diesem Zusammenhang wesentlichen Begriffe Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin. ‚Cool‘ war allerdings wohl auch das warme Mittagessen, dass der Förderverein der Gesamtschule mit Hilfe von Eltern der Fünftklässler auf die Beine stellte – sozusagen ein wohlschmeckendes Catering der besonderen Art.

Eltern waren aber nicht nur bei der Essensversorgung mit dabei. Vorangegangen ist den Projekttagen ein vorbereitender Elternabend, der die Möglichkeit eröffnete, sich mit den in der Karderie initiierten, gruppendynamischen Prozessen bekannt zu machen. Besondere Beachtung fand dabei u.a. ein Spiel, in dem es darum ging, sich gegenseitig und ganz vorsichtig eine Tasse zuzuwerfen – ein Spiel, das ganz sicherlich viel vom RAD einfordert. Nur einmal, so war zu hören, sei sie in einem Spiel mit Kindern zerbrochen - der Henkel wurde wieder angeklebt, die Tasse mit Erde befüllt und eine Blume gepflanzt.

Bemerkenswert war aber nicht nur der Tag in der Karderie, sondern ganz gewiss auch die Stunden in der Kletterhalle. ‚Mach zu‘ war oft zu hören und bedeutet, dass oben in der Kletterwand oder aber auch auf halber Höhe angekommene Kinder wieder abgeseilt werden wollen. Und hier war für die begleitenden Klassenlehrerinnen und -lehrer oft erstaunlich, mit welcher Sorgfalt und Akribie die Kinder sich gegenseitig mit ihren Seilen sicherten und als Team agierten, um ihre Klassenkameraden in der ‚High Hill‘ einen gefahrlosen Auf- und Abstieg in den Wänden zu ermöglichen. ‚Wir können uns vertrauen‘ war sicherlich die Botschaft, die die Fünftklässler an diesem Tag mit nach Hause nehmen konnten.

Die Erlebnisse in der Kletterhalle ermöglichte die finanzielle Unterstützung der Volksbank …

Unsere neuen 5er vervollständigen unser buntes Puzzle

Gestern hat sich unsere Schulgemeinschaft noch einmal kräftig vergrößert: 150 Schülerinnen und Schüler wurden eingeschult. Wegen der gesperrten Rönnehalle musste die Einschulungsfeier kurzerhand in die Marienkirche verlegt werden. Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst kamen unsere neuen Klassenleitungen mit bunten Puzzleteilen nach vorne und erklärten die tiefere Bedeutung der Farben. Jedes Kind durfte sich dann ein Puzzleteil aussuchen.

Während die neuen 5er ihre erste Schulstunde mit ihrem neuen Klassenlehrerteam verbrachten, wurden die neuen Eltern sehr herzlich von unserer Schulpflegschaft und dem Förderverein im Elterncafé in der Mensa empfangen. In diesem Schuljahr wird es viele Neuerungen geben:

  • Unsere Musikklasse geht an den Start.
  • In allen 5. und 6. Klassen wird das Lernbüro in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch eingeführt und ersetzt die bisherigen Arbeitsstunden.
  • Ab Montag, den 01. September wird unsere Mensa von einem neuen Caterer betrieben. Wir haben jetzt schon lecker Hunger!

Erstes gemeinsames "Sommerfest" im Marienschulzentrum

Es war eine gelungene Premiere: Erstmals feierten die Justin-Kleinwächter-Realschule, die Marien-Hauptschule und die Grevener Gesamtschule ein gemeinsames Schulfest. Dieses hatte aufgrund des Dauerregens zwar den Namen "Sommerfest" nicht verdient, da aber alle Beteiligten flexibel auf das Wetter reagierten, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch.

Die Bühne wurde kurzerhand ins Foyer verlegt, so dass die Schulbands, die Tanzgruppen und die Modedesigner wie geplant aufführen konnten. Beim "Lehrer-Activity" gewannen die Lehrer gegen die Lehrerinnen, da diese "Jürgen Klopp" besser pantomisch identifizieren konnten.

Über 800 Schülerinnen und Schüler sowie Eltern aus den drei Schulen sorgten dafür, dass eine buntes Programm zustande kam: Graffitis sprühen, Schminken, Wasserpistolen schießen, Nail-Design, Geschicklichkeitsspiele und Sackhüpfen und viele andere Aktionen luden zum Mitmachen ein. Und satt wurde auch jeder: Neben den traditionellen Grillwürstchen und Muffins gab es auch Besonderheiten wie "Internationale Spezialitäten" und einen Schokobrunnen.

Foto: WN

Wir freuen uns auf die Wiederholung im nächsten Jahr!!!

Waldtag des 5. Jahrgangs in den Bockholter Bergen

Das Wetter spielte mit und so konnten die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs der Gesamtschule Greven einen tollen Waldtag in den Bockholter Bergen erleben. Die Klassenleitungsteams begleiteten ihre Gruppen und erhielten Unterstützung durch die im Jahrgang unterrichtenden Naturwissenschaftslehrer, Frau Kolletzki und Herr Stubbe.

Das Ökosystem Wald wurde auf unterschiedlichste Art und Weise „begriffen“: Die Schüler legten aus Naturmaterialien Waldmandalas, suchten mit verbundenen Augen ihren Baum, indem sie sich ihm tastend und riechend näherten und lernten, Baumarten an ihrer Rinde zu erkennen.

Auch bei den biologischen Aspekten waren die Schüler mit Eifer dabei. Sie erprobten die Stockmethode zur Bestimmung der Höhe eines Baumes, untersuchten die Zersetzungsprozesse von Totholz und bestimmten Waldbäume. Ihre Ergebnisse und Beobachtungen trugen sie in ihr „Waldheft“ ein.

Auch zum Spielen blieb genügend Zeit. So mancher Socken wurde beim Erkunden des Baches nass. Müde, aber sehr zufrieden ging es gegen Mittag wieder zurück zur Schule. Es stand für alle fest: Dieser Tag muss wiederholt werden!

Wettbewerb "Chemie entdecken" - Papier schöpfen

Im 2. Halbjahr freuten sich die Schüler des NW-WP-Kurses anstatt eine klassische Klassenarbeit zu schreiben am Chemie entdecken Wettbewerb teil zu nehmen. Das Motto lautete „Aus alt mach neu - flot(t) und farbig“.

Während des Unterrichts ging es praktisch zur Sache. Zeitung wurde mit dem Mixer und einigen Chemikalien zerkleinert, so dass ein Papierbrei entstand. Aus diesem wurden mehrere Blätter Papier mit einem Schöpfrahmen geschöpft. Das Papier blieb nicht grau durch Deckweiß, Farbe aus dem Farbmalkasten und rote Tinte wurde das Papier schön bunt. Einige Schüler wurden kreativ und erstellten eine Grußkarte aus dem selbsthergestellten Papier.

Zum Wettbewerb gehört es das Experiment ausführlich zu dokumentieren, so dass die Schüler eine Mappe mit Protokollen zu dem Projekt anfertigten. Ein ganzer Stapel von Mappen landete am 17. März in der Post und wurde nach Köln zum Veranstalter des Wettbewerbs geschickt. Wir sind gespannt auf die Rückmeldung im Juni und hoffen auf einen erfolgreichen Ausgang des Wettbewerbs.

Mathe-Cracks werden beim „Känguru-Wettbewerb“ gefordert


Ob die wöchentliche „Mathe-Forder-Stunde“ oder Wettbewerbe wie die „Mathematik-Olympiade“, der schuleigene „Mathematische Adventskalender“ oder der „Känguru-Wettbewerb“ – die Mathe-Genies der Gesamtschule werden immer wieder herausgefordert. Am diesjährigen „Känguru-Wettbewerb“ nahmen rund 40 mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler teil. Die Aufgaben waren dabei gar nicht trocken, sondern fast durchweg sehr anregend, humorvoll und ein wenig unerwartet. Sie waren so aufgebaut, dass sie zum Teil auf den Schulunterricht basierten, aber auch mit Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand zu bewältigen waren.

Es gab drei Schwierigkeitsstufen, die mit je 3, 4 bzw. 5 Punkten bewertet werden. Besonders attraktiv ist an dem Wettbewerb, dass er ein Multiple-Choice-Wettbewerb ist, so dass die gefundenen oder erahnten Lösungen nicht schriftlich exakt begründet werden müssen. Jeder Teilnehmer bekommt einen kleinen Knobelpreis, der Schulsieger einen größeren Preis – bei so viel Mathespaß in der wachsenden Gesamtschule werden nächstes Jahr bestimmt noch mehr Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Bunte Präsentation zum Halbjahresende

Am 7. 2. 2014 fand die erste Jahrgangsversammlung des 5. und 6. Jahrgangs statt.

In der ersten Stunde trafen sich die Schüler des 5. Jahrgangs mit ihren Klassenlehrern in der Aula der Marien-Grundschule um Ergebnisse aus dem Unterricht des ersten Halbjahres zu präsentieren. Die Aufregung war deutlich spürbar, als die Kinder die Aula betraten.

Los ging es mit einer Akrobatik-Aufführung der Klassen 5a und 5e.

Szenische Märchenpräsentationen – Der Froschkönig, mal anders! – wechselten sich ab mit einem Kurzvortrag über das Leben in der Steinzeit. Eine Bildergeschichte wurde kreativ in ein kleines Theaterstück umgewandelt. Die Schüler glänzten durch Einfallsreichtum und Spielfreude. Gebannt verfolgten die Schüler das Geschehen auf der Bühne.

Fabian Bölting wurde völlig überrascht, als er von seinem Klassenlehrer, Herrn Stubbe, für seine erfolgreiche Teilnahme an der Mathe-Olympiade geehrt wurde.

Die Schüler des 6. Jahrgangs kamen anschließend zum Zuge. Auch hier waren die Unterrichtsergebnisse vielfältig und unterhaltsam: Die 6b begann mit einer Bodypercussion zu W.A. Mozarts Symphonie Nr.1. Sie erntete viel Beifall. Jeanette Fleuth und Lara Rousan zeigten anschließend eine kurze Theaterszene in englischer Sprache. Großartig, was die beiden Mädchen auf der Bühne zeigten!!

Weiter ging es mit selbstverfassten Gedichten aus der 6d. Whats App in Gedichtform! Sehenswert auch die Musik-Maschine mit Schülerinnen und Schülern aus der 6e. Der Rhythmus der Musik wurde ganz unterschiedlich in Bewegung umgesetzt.

Fabeln, erstellt und gestaltet im Deutschunterricht, ergänzten das Programm.

Im Rahmen der Jahrgangsversammlung fand auch die Preisverleihung für den Mathe-Adventskalender statt. Alle Teilnehmer wurden von Frau Rindelhardt auf die Bühne gerufen. Der Sieger hieß wie im Vorjahr Steffen Benkhoff, allerdings hart verfolgt von Lukas Meinecke, der auf den zweiten Platz kam.

Eine Ballkorobics-Präsentation aus dem Sportunterricht rundete das Programm ab. Erstaunlich, was man alles mit Bällen anstellen kann!

Schließlich sangen alle nach einer guten Stunde Programm Adel Tawils Lied „Lieder“.

Alle Beteiligten gingen zufrieden zurück zur Schule. Die Jahrgangspräsentationen sollen künftig als Ort für die Vorstellung von Unterrichtsergebnissen wiederholt werden. Sind sie doch nicht zuletzt auch eine gute Plattform um sich als Jahrgang zu verstehen und bieten sie die Chance, eine Versammlungskultur an unserer Schule entstehen zu lassen!

Alles in allem, ein gelungener Auftakt!

Chronik


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