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Gesamtschule Greven

Gesamtschule unterwegs - Niederlande und Peru

26.09.2018

Nunmehr seit drei Jahren gibt es den internationalen Schüleraustausch der Gesamtschule Greven mit der niederländischen Partnerschule ‚De Goudse Waarden‘ in Gouda. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Niederländisch der Jahrgangstufe 9.

Die Schule überrascht die Jugendlichen in ihren Unterschieden, „denn dort“, so berichten die Austauschülerinnen Milena und Jette aus Greven „haben die Kinder keine eigenen Klassenräume, sondern die Lehrer. Außerdem darf man in den Pausen das Handy nutzen und im Unterricht die eigenen Laptops.“

Die ‚De Goudse Waarden‘ arbeitet viel mit digitalen Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien, sodass der eigene Laptop in der Schultasche quasi ausreicht, was einen Wechsel der Klassenräume begünstigt. Auch das große Selbstlernzentrum bietet den jungen Menschen medial hervorragende Voraussetzungen.

Es galt aber nicht nur, das Schulleben in Gouda kennenzulernen, sondern auch das Alltagsleben ihrer Austauschpartner und deren Lebensumfeld. So gab es eine Stadtralley durch Gouda. Die Umgebung, auch bekannt als das ‚grüne Herz‘ der Niederlande, wurde auf einer Radtour erkundet. „In einem agrarisch geprägten Gebiet“, weiß die begleitende Niederländischlehrerin Fleur Winter zu berichten, „wird Gouda von den großen Städten Utrecht, Den Haag, Rotterdam und Amsterdam umringt.“

Diese wiederrum waren dann auch zum Teil Ziele weiterer Ausflüge für die Gäste aus Deutschland. „In den Familien wurden wir sehr positiv aufgenommen“, so die Neuntklässlerinnen, „und gerade am Wochenende hatten sie einiges geplant. Es wurden verschiedene Städte der Niederlande besucht.“

Aber auch eine weitere, im Austausch verankerte Fahrt, fand Zuspruch: „Der Ausflug nach Amsterdam“, so Milena und Jette „war für uns besonders interessant.“ Dort stand der Besuch des Anne-Frank-Museums auf dem Programm und „Zeit zum Shoppen blieb auch noch.“

Und für die Zehntklässler, insbesondere diejenigen, die Spanisch als Fremdsprache erlernen, gab es im Sommer ein Austauschprogramm nach Südamerika an die deutsche ‚Max-Uhle-Schule‘ in Arequipa, Südperu. Im vergangenen Oktober waren drei peruanische Jugendliche an der Gesamtschule in Greven, aktuell ist eine Gastschülerin in der EF und der Rückbesuch ist ausgewertet.

Begeistert berichtet Stine: „Der Austausch nach Peru hat mir super viel Spaß gemacht und meine Gastfamilie war sehr nett.“ Die Schule begann um 7.30 Uhr und endete nachmittags um 15 Uhr. Ihre sprachlichen Kompetenzen im Spanischen ermöglichten es der jungen Grevenerin, gerade in Englisch und Mathematik gut am Unterricht teilnehmen zu können und auch die Fachsprachen waren okay.

Zu Beginn des Austausches war Katharina Zacarias-Föhrding, Spanischlehrerin an der Gesamtschule, in Arequipa mit dabei. Für die letzten Tage bot sie einen Aufenthalt in Lima an. Ihr Fazit: „Mit Oberstufenschülern können wir den kulturellen Austausch zukünftig vielleicht noch intensiver fördern.“

Und Stines Fazit: „Ich habe im Sommer sehr viele nette Menschen kennengelernt und eine neue Freundin gefunden. Arequipa ist eine sehr schöne Stadt, in der man sehr viel sehen und auch erleben kann. Abschließend kann ich sagen, dass ich meine Zeit dort niemals bereuen werde und meine Gastfamilie auf jeden Fall nochmal besuchen möchte. Die sieben Wochen Aufenthalt sind sehr schnell umgegangen. Ich wäre dort gerne länger geblieben.“

Methodentage der Oberstufe

04.09.2018

Foto und Berich: Stadtbibliothek Greven

Schüler der neuen Oberstufe der Gesamtschule Greven lernten an zwei Tagen in der Stadtbibliothek den Umgang mit Nachschlagewerken und neue digitale Lernmethoden.

Die Schüler der neuen Oberstufe der Gesamtschule Greven waren während ihrer Methodentage zwei Tage zu Gast in der Stadtbibliothek. Nach ihren Erwartungen gefragt, schrieben die Schüler per Smartphone „Recherchieren, Lernen, Internet, Bücher, Langeweile, Chillen oder Keine Ahnung“. Am Ende der beiden Tage gab es ein tolles Feedback: „War chillig, cool, vielseitig und interessant, war ganz lustig, Top Sahne, viel besser als Unterricht, hat sich manchmal etwas gezogen, war aber am Ende ziemlich lustig, war cooler und lustiger als ich dachte, bombastisch.“

Am besten kam bei den Schülern das Internet-Tool Kahoot und das Filmen mit Greenscreen an. Kahoot ist eine Quiz-App a la Quizduell. Hier können Schüler eigene Fragen formulieren und sie anschließend in der Gruppe spielen. Das Tool eignet sich auch sehr gut für den Unterricht, als Ergänzung zu Referaten oder um trockene Inhalte spielerisch einzuüben. In nur 30 Minuten erstellten die Schüler eigene Kahoots zu Filmen, Tennis, Haselmaus und vielen anderen Themen. Für das Spielen der Quizze musste sogar die Pause verschoben werden.

Erklärfilme erstellen stand bei den Schülern ebenfalls hoch im Kurs. Filme mit Stop Motion-Technik drehen oder selbst als Reporter vor einem Greenscreen stehen, der ermöglicht, einen beliebigen Hintergrund zu projizieren, auch das konnten die 15- bis 17-Jährigen ausprobieren. Außerdem absolvierten die Schüler eine Tabletrallye zu den Nachschlagewerken der Bibliothek und lernten Tricks rund um Google und Wikipedia kennen.

Klassenfindungstage für unsere neuen 5er

03.09.2018

Große Spannung für die Schüler der fünften Klassen der Gesamtschule Greven: Der Projekttag „Kooperation erleben – Klassenfindungstage“ mit dem Verein „Draußenzeit“ in Hembergen stand auf dem Stundenplan.

Nicht nur der Spaß, sondern das soziale Lernen stand an diesem Projekttag im Vordergrund. Die Schüler der fünften Klassen kommen aus unterschiedlichen Grundschulen in die weiterführende Schule, so dass ein Schwerpunkt der Arbeit der jeweiligen Klassenleitungen in der Bildung einer guten Klassengemeinschaft liegt. Schulleiter Ingo Krimphoff freute sich, für das Projekt mit der Volksbank Greven und dem Förderverein die bewährten Unterstützer gefunden zu haben.

Das bewährte Projekt der Klassenfindungstage zur Bildung einer neuen Klassengemeinschaft wurde bereits 2015 konzeptionell etwas verändert und mit dem Partner „Draußenzeit“ zum nunmehr vierten Mal durchgeführt. Schon die Anfahrt zum Camp in Hembergen wurde nicht mit dem Bus, sondern mit dem Fahrrad durchgeführt. Jede Klasse ist einen ganzen Tag draußen, egal wie das Wetter mitspielt. Der respektvolle Umgang miteinander, einüben wertschätzender Kommunikation, selbst Lösungsstrategien entwickeln und Wildnispädagogik sind nur einige Stichworte zum umfangreichen Programm des Projekttages. Volksbank-Mitarbeiterin Renate David besuchte gemeinsam mit dem Schulleiter Ingo Krimphoff die Klasse 5b, die an diesem Tag von ihren Paten aus der Klasse 9a begleitet wurden, auf dem Gelände der Draußenzeit in Hembergen. Die Förderung steht bei der Vergabe der Spendengelder der Volksbank Greven an erster Stelle, erläuterte Volksbank-Mitarbeiterin David das Engagement.

Spaß und Sport statt Handy und Süßes

02.09.2018

Unser Sommerlager - ausführlich in täglichen Newsletters:

camp_news_vorbereitung-1.pdf (1597 KB)

camp_news_tag_1-2.pdf (4871 KB)

camp_news_tag_2.pdf (4106 KB)

camp_news_tag_3.pdf (3747 KB)

camp_news_tag_4.pdf (2644 KB)

WN: Paula-Lina Taube

Sieben Tage ohne Handy, Fernseher, Computer und Süßigkeiten - für die Schüler der sechsten Klassen der Gesamtschule Greven ist das kein Problem. Auch dieses Jahr schlug das Sommerlager wieder seine Zelte am Westeroder See auf und setzte ein in NRW einzigartiges Projekt um.

Auch mal über sich hinauswachsen: Im Zirkus-Workshop lernen die Schüler jeden Tag ein neues Kunststück. Unter dem Motto: „Wir bewegen Jugend - Jugend bewegt sich“ lernen die Kinder, wie wichtig die Kombination aus Sport, gesunder Ernährung und Entspannung für ein gesundes Leben ist. Betreut werden die 60 Kinder von 20 Schülern der elften Klassen der Gesamtschule, die wiederum durch Sportstudenten der Uni Münster angeleitet werden.

„Wir haben hier fast schon eine eins zu eins Betreuung, die eben auch für die Qualität der Organisation und des Programms sorgt“, sagt Jörg Klose, Lehrer an der Gesamtschule Greven und Initiator des Sommerlagers. Er hat ein Netzwerk an Partnern und Sponsoren aufgebaut, die das Projekt unterstützen. Sein Bruder Andreas Klose hat die Uni Münster mit ins Boot geholt und bietet ein Seminar an, in dessen Rahmen die Studierenden im Sommerlager die Ausbildung der Oberstufenschüler übernehmen. „Hier bekommen sie die praktische Erfahrung, die ihnen im Studium oft nicht geboten wird“ sagt der Sportdozent. Und genau das sei der Punkt um den es gehe: „Wir wollen hier nicht nur den Anstoß für ein gesundes Leben geben, sondern vor allem auch die soziale Kompetenz aller Gruppen fördern“, sagt Ingo Krimphoff, Schulleiter der Gesamtschule Greven.

Gemeinsam mit Mitgliedern der Sport-Jugend des Kreissportverbandes Steinfurt, den Studenten und elften Klassen, die im Lager die Jugendgruppenleiterausbildung machen, wird das angebotene Programm geplant und umgesetzt. So bunt wie das große Zirkuszelt, gleich neben dem Lager ist auch das Angebot an Workshops. Ob Pyramidenbau mit Zirkusdirektor David Ebel (Circus Chabernaq), Kanu fahren, Reiten, Judo, oder Yoga, für jeden ist etwas dabei.

So ein Projekt will gut geplant werden: Bereits im Januar setzte sich das Team zusammen, Pfingsten wurde dann ein Wochenendseminar zur Vorbereitung der Studenten und Oberstufenschüler veranstaltet, es wurden Erste-Hilfe-Kurse und Rettungsschwimmerabzeichen gemacht.

Ein durchdachtes Rundumpaket, auch in puncto Verpflegung. Gekocht wird jeden Tag frisch vor Ort, mit saisonalem Obst und Gemüse von Bauern aus der Region. „Wir haben hier auch einen tollen Nachhaltigkeitsaspekt für Greven“, sagt Krimphoff. Die Kinder helfen dem ehrenamtlichen Küchenteam beim Vorbereiten und lernen so nebenbei, wie sie auch zu hause ausgewogen essen können.

Höhepunkt des Sommerlagers wird die große Zirkusshow am Samstag, zu der auch die Eltern eingeladen sind. Das Team blickt auch schon in die Zukunft: „Wir sind gespannt, wie es wird, wenn die Teilnehmer des ersten Sommerlagers dann als Jugendleiter mitmachen“ sagt Jörg Klose stolz.

Runden drehen für Sponsorengelder

06.07.2018

Mit Hilfe eines Sponsorenlaufs sammelten die Schüler der gesamtschule Geld für den Förderverein, die Schülervertretung die Auszeit eSG. Der Förderverein der Gesamtschule unterstütze den Lauf und hielt nach jeder Runde geschnittene Äpfel und Bananen bereit.

Die Straßen waren teilweise gesperrt, teilweise wurden sie zu Einbahnstraßen. Flatterbänder wurden gespannt und wer am vergangenen Freitag zur Gesamtschule Greven wollte, musste schon einen kleinen Fußmarsch in Kauf nehmen. Den nahmen auch die rund 750 Schüler der Gesamtschule, allerdings in einem höheren Grundtempo, auf sich, hatten sie sich doch aufgestellt zum ersten Sponsorenlauf der Schule. Hervorragend organisiert und bei idealem Wetter ließen es sich viele Läufer nicht nehmen, ihre Kondition und Ausdauer unter Beweis zu stellen. Stolz zeigte so mancher seine Stempelkarte vor und nicht selten gab es mehr als zehn ausgefüllte Felder zu zählen, jeweils eins für tausend Meter.

Der Förderverein der Schule unterstütze den Lauf engagiert und hielt geschnittenes Obst bereit. Außerdem gab es für jede Klasse eine Wasserstation, in der es für alle eine mit Namen versehene Wasserflasche gab. Und, gleich den Profis, war natürlich auch eine ‚Sprinkleranlage‘ zum Refreshing mit dabei. „Wir sind sehr zufrieden“, äußert sich das Organisationsteam Sportlehrer Philipp Klumpe, Markus Preising und Jörg Klose. „Die Schüler waren mit Ehrgeiz dabei und wir mutmaßen, dass der Lauf einen guten Erlös erbringen wird.“ Die Sponsorengelder kommen zu 60 Prozent dem Förderverein zugute und zu je 20 Prozent der SV und der Auszeit eSG.