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Gesamtschule Greven

Soziale Projekttage für unseren neuen Jg. 5

01.09.2016

Unsere Fünftklässler erlebten spannende Projekttagen in der Karderie in Verbindung mit der Naturerlebnispädagogik der Draußenzeit e.V.

Wie schaffen wir es, alle Kinder unserer Klasse schnellstmöglich durch ein „Spinnennetz“ zu transportieren? Vor diese und ähnliche Aufgaben gestellt, mussten die Schüler des neuen 5. Jahrgangs gemeinsam beraten und ihre Ideen zur Problemlösung in die Tat umsetzen. Angeleitet wurden sie dabei von speziell ausgebildeten Mitarbeitern des Jugendamtes und der Jugendhilfeeinrichtungen der Stadt Greven, die die Sozialen Projekttage bereits zum fünften Mal durchführten. Dieses Projekt, welches in seiner Anlage einzigartig ist in der näheren Umgebung, setzt auf Prävention. In Sozialtrainings werden die Klassen sensibilisiert für ihre sozialen Fähigkeiten, sie erweitern sie und die Schüler lernen, sie in ihren neuen Klassen anzuwenden. Dabei geht es mit jeder Menge Spaß zu!

Einen ganzen Tag lernten die Schüler auf spielerische Weise wichtige Grundregeln des Zusammenlebens. „Wenngleich sie mit guten sozialen Kompetenzen aus der Grundschule kommen, so schütteln die neuen Lern- und Sozialgruppen das Gefüge aber wieder durcheinander“, weiß Esther Kolletzki, Abteilungsleiterin der Klassen 5 bis 7, zu berichten. So ging es um die Begriffe Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin, die durch die verschiedenen Übungen mit Leben gefüllt wurden. Zum Essen trafen sich alle Schüler, Lehrer und Sozialpädagogen in der Kulturschmiede. Es wurde auch in diesem Jahr wieder durch die großartige Unterstützung des Fördervereins und helfender Eltern ermöglicht. Zudem stellte das Restaurant Etna der Familie Furnari großzügig ein schmackhaftes Mittagessen bereit.

Das gesamte Projekt beinhaltet ebenso ein Training für die Klassenlehrer des Jahrgangs sowie einen Elternabend, auf dem den Eltern die Methoden vorgestellt werden. Dieser gestaltete sich als sehr kurzweilig und erfuhr regen Zuspruch. Die Projektkoordinatorin, Claudia Termöllen-Gausling vom Jugendamt Greven, zeigte sich überzeugt, dass durch diesen intensiven Start in das neue Schuljahr ein Grundstein für eine gute Klassen- und Schulgemeinschaft mit gemeinsamen Werten gelegt wird, auf den man aufbauen kann. In den folgenden zwei Schuljahren werden die Klassen weiterhin regelmäßig von den Sozialpädagogen begleitet.

Neu in diesem Jahr ist die deutliche Verzahnung des Tages in der Karderie mit dem Tag in der Draußenzeit. Alle Verantwortlichen trafen sich im Vorfeld zu einer sogenannten ‚großen Runde‘ und legten gemeinsam Schwerpunkte fest. „Während in der Karderie ein deutlicher Akzent auf den Sozialkompetenzen liegt, stehen bei uns gemeinsame Erlebnisse zur Klassenfindung in einem entspannten Kontext im Fokus unserer Arbeit“, erläutert Dominik Schlummer, Erlebnis- und Wildnispädagoge der Draußenzeit in Hembergen.

Alle meine Entchen ...

30.08.2016

  • Wie messe ich, wie schnell sich eine Ente fortbewegt?
  • Und fast noch wichtiger: Wo finde ich eine Ente, die sich bereitwillig einer solchen Tempokontrolle unterzieht?

Fragen wie diesen mussten jene Schüler der Gesamtschule auf den Grund gehen, die sich mit ihren jeweiligen Wahlpflichtkursen „Naturwissenschaften“ und ihren Lehrern beim Schülerwettbewerb „bio-logisch“ beteiligt haben. Vier NW-Kurse mit über 100 Schülern der Jahrgänge 6, 7 und 8 haben vor den Sommerferien viele Wochen für das Projekt investiert. Im Oktober wird die Entscheidung fallen, ob die Gesamtschule wieder – wie schon im Vorjahr – einen Preis abräumen kann. Einige modulare Praxisaufgaben führten die Kinder und Jugendlichen ins Thema ein. Zum Beispiel sollte eine Umfrage durchgeführt werden – mit zwei Fragen: Ob man selbst Enten füttere und ob man wisse, dass das eigentlich verboten sei? Bei einer zweiten Umfrage sollten die Frage-Reihenfolge umgedreht werden. „Das ergab schon interessante Ergebnisse. Teilweise ahnten die Schüler auch, dass durchaus mal geflunkert wurde“, berichtet NW-Lehrerin Sandra Blumenthal. Die Ergebnisse mussten dann ausgewertet und grafisch aufbereitet werden. Ein Experiment mit Eis und einer gekühlten und einer nicht gekühlten Cent-Münze demonstrierte, warum Enten kalte Füße haben: damit sie im Winter nicht festfrieren. Die Königsdisziplin aber war das Messen der Enten-Geschwindigkeit – zu Lande und im Wasser. Da ein als Enten-Geheimtipp geltendes Regenrückhaltebecken und auch die Ems mangels Enten nicht in Fragen kamen, wich man auf den Aasee in Münster aus. Dort bestückte Physiklehrer Kai Finke das Ufer mit einem Maßband – dass sich Passanten etwas wunderten, versteht sich von selbst, zumal er anschließend Enten mit der Videokamera festhielt, als sie gerade das Maßband passierten. Die Videoaufnahmen wurden dann mit einer speziellen Software eingelesen und analysiert – im Ergebnis konnten so Meter und Sekunden ausgelesen werden. Eine Umrechnung in Km/h und eine grafische Auswertung folgten.

Eine wichtige Wettbewerbsbedingung: „Füttern ist nicht erlaubt“, erläuterte NW-LehrerinWaltraud Zumbrägel – denn zum einen ist es wie erwähnt verboten (damit der Nährstoff-Haushalt des Gewässers nicht aus dem Gleichgewicht gerät), zum anderen durften die Enten natürlich nicht angelockt werden, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Die Wettbewerbsteilnahme hat den Kindern in der Regel viel Spaß bereitet. Manche entdeckten ein Faible fürs Experimentieren, anderen gefiel das Dokumentieren oder Analysieren mit dem PC besser, wieder andere lernten bei der Umfrage, dass es ich lohnt, die eigene Scheu abzulegen und offen auf andere Menschen zuzugehen. Ganz nebenbei lernten die Schüler viel über fremde Daten, Quellenangaben und das richtige Zitieren. „Seriöses Arbeiten war für den Wettbewerb schon erforderlich“, betont Waltraut Zumbrägel. „Die Schüler lernen verschiedene Methoden kennen, Informationen zusammenzutragen und auszuwerten“, ist Sandra Blumenthal vom Erfolg des Projektes überzeugt – unabhängig von einem möglichen Gewinn. Ähnlich geht es Kollegin Anika Kosbab, die die Fachschaft NW leitet. Ihr ist unter anderem die fächerübergreifende Kooperation positiv in Erinnerung. „Teilweise haben wir die Projektmappen auch als Klassenarbeit gewertet“, sagt sie. Nun hoffen alle auf eine positive Nachricht im Oktober. (Mindestens) vier Lehrer und 100 Schüler drücken die Daumen.

Ministerin Kampmann ehrt unsere Sporthelfer

29.08.2016

Am Kirmesmontag (29.8.2016) hat Sportministerin Christina Kampmann (helles Oberteil) den 50.000sten Sporthelfer im Kreis Steinfurt ausgezeichnet.

Im Rahmen dieser Ehrung nahmen Christina Goldstein und Steven Beinker aus unserem 9. Jahrgang, stellvertretend für die Sporthelferinnen und Sporthelfer der Gesamtschule Greven, einen gut gefüllten Ballsack entgegen. Unsere Sporthelfer werden im Rahmen unserer "sozialen" AGs von Sportlehrer Markus Preising ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in mindestens 30 Lerneinheiten, in denen die Jugendlichen verschiede Bereiche kennenlernen: Mitarbeit bei Sport-Angeboten, bei der Auswahl außersportlicher und kultureller Aktivitäten und Organisation sowie Planung, Durchführung sportlicher uns außersportlicher Aktivitäten

Mit der Ausbildung zum Sporthelfer sind die Jugendlichen berechtigt, in der Schule und im Verein für andere Kinder und Jugendlichen sportliche Aktivitäten anzubieten. Unsere Sporthelfer engagieren sich z. B. im Rahmen der OMA "Offene Sporthalle"

Unsere neuen 5er sind da - Herzlich Willkommen!

24.08.2016

Wir freuen uns und sind neugierig auf unseren neuen 5. Jahrgang. Hier sind ein paar Impressionen von der Einschulungsfeier:

  • ... dem Gottesdienst, gestaltet von Religionslehrerin Doris Möhring und SchülerInnen der Klasse 6,

  • der Feier in der Rönnehalle, gestaltet von Musiklehrin Kristin Engelhardt mit dem Blasorcher der Klasse 6b,

  • gestaltet von Sportlehrerin Katharina Zacarias-Föhrding mit unseren Turnerinnen:

  • und gestalten von Musiklehrer Kai Finke und seiner Musik-AG:

Balladen, Masken und Schwarzlichttheater

28.06.2016

Ein bunter Abend der DG-Kurse

Die Zuschauer konnten sie förmlich fühlen, die Aufregung, die in der Luft lag, als die Kurse "Darstellen und Gestalten" der Jahrgangsstufen 6 bis 8 auch in diesem Jahr wieder den Vorhang hoben zu ihrem öffentlichen Auftritt in der Gesamtschule Greven. Dem bewährten Team der Lehrerinnen Sabine Matzner und Claudia Sandhop gelang es erneut, zusammen mit Lisa Meesters, ihre jungen Protagonisten zu Bestleistungen zu motivieren.

Die Siebtklässler hatten inhaltlich verschiedene Balladen zum Thema, so beispielsweise der "Tugendhafte Hund"‘ von Heinrich Heine, "Ballade vom Nachahmungstrieb" von Erich Kästner oder "Verwunschen" von Wilhelm Busch. Die Schüler ergänzten vorgetragene Teile der Balladentexte durch Spielszenen und übertrugen die Textaussage auf aktuelle Gegebenheiten, wobei sie die Gelegenheit hatten, szenische Texte selber zu verfassen.

„Ich bin begeistert, mit welchem spielerischen Einsatz und welcher Fantasie sich die Jugendlichen an die Arbeit gemacht haben und freue mich sehr über ihre überzeugende Leistung, die sich gerade in den letzten Wochen noch einmal toll gesteigert hat.“, attestierte Claudia Sandhop ihren Schülern.

„In den Kursen können wir das formulieren, was uns interessiert“, resümierte die Schülerin Anna Koper-Schulte, „und wir müssen uns nicht mit dem auseinandersetzen, was uns vorgegeben wird.“ In dem Schwerpunkt "Maskentheater" und zu dem Thema "Fremdes Leben auf fremden Planete" hatte ihre Gruppe Masken gestaltet und bei frei gewählter Musik eine eigene Performance zur selbst geschriebenen Handlung entwickelt.

„Dabei ist es Ziel, dass die Schüler erlernte Elemente der Bühnenarbeit mit eigenen Ideen verbinden und in einer Bühnendarstellung dem Publikum vortragen“, erläuterte Sabine Matzner. Und hierbei zeigten sie große Spielfreude.

Zu Beginn des Abends, zu dem nicht nur zahlreiche Eltern und Geschwister der jungen Akteure erschienen waren, zeigten Schüler der Jahrgangsstufe 6 in der Choreografie von Lisa Meesters Elemente aus dem Schwarzlichttheater. Mal sah das Publikum Sterne und Herzchen, mal einen flatternden Vogelschwarm. Es war überraschend zu sehen, welch kreative und witzige Formen und Figuren die Schülerinnen allein durch den Einsatz weißer Hände gestalten konnten. „Natürlich waren wir aufgeregt“, sagten Hannah und Alina einmütig, waren sie doch gleichsam die ‚Newcomer‘ unter den rund 70 Schülern der aktuellen DG Kurse der Gesamtschule.

Fazit: Insgesamt ein gelungener und harmonischer Abend, der – obwohl knapp zwei Stunden ohne Pause gespielt wurde – abwechslungsreich und rundherum kurzweilig war.