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Gesamtschule Greven

Weihnachtsmärchen im Niederort

04.12.2015

Am zweiten Adventswochenende wurde deutlich, dass der Aktionsradius unseres Fördervereins weit gesteckt ist.

So war der Vorstand mit weiteren Vertretern bei den ‚Weihnachtsmärchen‘ im Niederort zugegen. Zum einen halfen sie unserer Orchesterklasse bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt. Mit ihrem stimmungsvollen Auftritt machte unser Blasorchester Werbung für ihr erstes großes Konzert mit dem Landespolizeiorchester NRW, das am 22.01. in der Rönnehalle stattfinden wird.

Zudem hatte der Förderverein in diesem Jahr erstmalig eine eigene Hütte, in der u.a. der Wöstenhonig der Bienen AG, selbstgebackene Kekse unserer Hauswirtschaftskurse oder Produkte aus unserer Schulwerkstatt verkauft wurden.

Wichtige Anlaufstelle war der Stand des Fördervereins jedoch, da er das begehrte Stockbrot im Sortiment hatte. In der Mitte des Areals der Hütten befand sich eine große Feuerschale, die die Kinder wie ein Magnet anzog und die Eltern geduldig ihre teiggarnierten Stöcke ins Feuer halten ließ.

Zirkus macht stark - Unser Zirkusprojekt

17.11.2015


"Hereinspaziert in unser Zirkuszelt – hier läuft die größte Show der Welt."

So mag es vielleicht dem Besucher durch den Sinn gehen, betritt er dienstagnachmittags die Rönnehalle. Bunte Diabolos, durch die Luft wirbelnde Ringe, artistische Übungen, meterhohe Menschen - auf Stelzen, Seilkünstler, bunte Teller und Tücher und einiges mehr kann dann in der Sporthalle bestaunt werden.

Tatsächlich handelt es sich um Trainingseinheiten im Rahmen des Zirkusprojekts, das mit Beginn des Schuljahres an der Gesamtschule für rund 30 Kinder an den Start ging. Es richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 und zu Beginn konnten sich die jungen Akteure verschiedenen Stationen zuordnen. Zur Wahl standen die Akrobatik, die Äquilibristik, das ist die Gleichgewichtskunst z. B. auf der Laufkugel und die Jonglage. „Ich wählte die Akrobatik“ berichtet Rebecca aus der 5b. „Für mich sind die Übungen nicht so schwer, weil ich turne.“

Antonia aus der 7b, die sich für die Laufkugel entschied, ist schon der Meinung, dass die Übungen „ganz schön schwer“ sind. „Man muss gut auf der Kugel stehen können und Halt finden“, sagt sie. Und Hannah aus der 6c sieht den kommunikativen Anteil, da „Absprachen erforderlich sind“. „Bei den Pyramiden bin ich immer obenauf“, wirft Anna, 5b, ein „weil ich so leicht bin!“ Derweil üben die Kinder der Jonglage, die, wie alle teilnehmenden Kinder „gerne zur Zirkus AG kommen“, geduldig unterschiedliche Tricks und erklären, dass man aus Fehlern durchaus lernen kann. Und Alexandra aus der 7c, die gleich mit sechs Tellern gleichzeitig jongliert, merkt an, dass die Stäbe „mit jedem Teller schwerer“ in den Handinnenflächen zu halten sind.

„Die Verbesserung der Stütz- und Haltekraft sowie der Hand - Auge Koordination, die eine Präzision der Bewegungsabläufe insbesondere beim Lernen der Jonglage erfordert, sind motorische Ziele an diesen Stationen“ weiß Sportlehrer Jörg Klose. Gleichwohl geschult werden der Gleichgewichtssinn und das Orientierungsvermögen. „Allerdings nicht nur die Motorik ist von Bedeutung“, ergänzt der Zirkus- Theater- und Sozialpädagoge Michael Held, der für dieses Projekt gewonnen werden konnte. „Der verantwortungsvolle Umgang mit Gefahr ist ein wesentlicher Faktor unserer Arbeit“ und er verweist dabei auf das Stelzenlaufen, bei dem die Kinder inzwischen eine Höhe von 70 cm erreicht haben.

„Und natürlich wird die Teamfähigkeit im Zirkus groß geschrieben, die wir spielerisch mit den Diabolos und beim Jonglieren üben.“ Aljoscha Kuprat, ebenfalls begleitender Zirkuspädagoge, weist weiterführend auf die „wertschätzende und anerkennende Zusammenarbeit mit der Schule“ hin.

Das positive Feedback insgesamt ist für die Gesamtschule Greven Grund genug, beim Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Folgeantrag zur finanziellen Unterstützung zu stellen. „Mit dem Programm ‚Kultur macht stark‘ fördert das Ministerium seit 2013 u.a. den bundesweit tätigen Verein ‚Zirkus macht stark – Zirkus für alle‘“, weiß Initiator Klose und verweist dabei auf die Homepage. Dort ist zu lesen: „Die Zirkuspädagogik mit ihrer Mischung aus Vergnügen, spannendem Erleben, Grenzerfahrungen, starken Erfolgserlebnissen und neuen Formen des Lernens ist bestens geeignet, im ganzheitlichen Ansatz motorische, soziale, emotionale und künstlerisch-kreative Kompetenzen zu fördern.“

Unsere Schülergenossenschaft in Vorbereitung

11.11.2015

„Wie ist es eigentlich an dem Tag der offenen Tür oder mit dem Schulfest? Können dort nicht auch Eltern kaufen?“ fragt Pia, Schülerin der 8c und Mitglied des Teams ‚Satzungsvorbereitung‘, zu dem auch Stine und Svenja aus der 8d gehören, vorsichtig an. „In §2, Absatz 2, steht doch, dass der Verkauf von nachhhaltigen und gesunden Lebensmitteln an die Schüler und Schülerinnen bzw. Lehrer und Lehrerinnen der Gesamtschule Greven in den Schulpausen stattfinden soll.“

Im ersten Moment gucken sie ihre neun Mitschüler verblüfft an, ebenso ihre beiden Lehrer und die Fachfrau für Unternehmensgründungen. „Natürlich müssen auch die Besucher unsere Lebensmittel erwerben können“ überlegt Louisa, 8e, die mit Lea, Fynn und Muriel dem Team ‚Geschäftsplan‘ angehört, und Jörg Klose fährt fort „auf schulnahen Veranstaltungen.“

An ‚§2 Zweck und Gegenstand‘ der Satzung einer nachhaltigen Schülergenossenschaft knackten die Schüler am Freitag Nachmittag etwas länger. Ganz alleine waren sie bei der Ausformulierung der Satzung glücklicherweise nicht, denn die beiden anwesenden Lehrer, Philipp Klumpe und Jörg Klose, die sich bei dieser und weiteren Zusammenkünften eher als Coach denn als Lehrende verstehen, konnten ihnen so dann und wann mit eigenen Überlegungen zur Seite stehen.

Ihnen gleich half die in diesen Zusammenhängen versierte Firmenkundenberaterin Veronika Wermelt von der Volksbank Greven weiter. „Vielleicht schreiben wir einfach ‚An Schulveranstaltungen findet der Verkauf auch an Besucher statt‘“ und damit war Pia’s Frage zu aller Zufriedenheit beantwortet.

Bei den Diskussionen handelt es sich um Überlegungen zur Gründung einer Schülergenossenschaft an der Gesamtschule Greven (wir berichteten). Im vergangen Schuljahr bewarben sich zahlreiche Schüler für die Aufbauarbeit schriftlich bei ihrem betreuenden Lehrer Philipp Klumpe, letztendlich ausgewählt wurden zehn Jugendliche. Ihnen obliegen verschiedene Aufgaben und Personalbereiche innerhalb des Geschäftsbetriebes wie beispielsweise die Einberufung eines Vorstandes, die Gründung des Aufsichtsrates, das Marketing, die Buchhaltung, der Einkauf etc.

Einige Schritte haben die jungen Menschen mit einsetzendem Unternehmergeist schon geschafft:

  • Die Verantwortlichen organisierten für den Geschäftsplan mit Hilfe von Eltern und Coaches im Sinne einer Produktanalyse Ende September den Besuch der kleinen Bio-Gemüsegärtnerei „Die Grüne Neune“ in Hembergen. Wohlüberlegt befragten sie den Biogärtner Claudius Hösel zu seinen Anbauverfahren und testeten die Tomaten aus dem Gewächshaus – Prädikat ‚besonders schmackhaft‘. Nach Begutachtung der Anbauflächen wollte Stine wissen: „Arbeiten Sie alleine hier“ und das „Ja“ beeindruckte die Schüler merklich. Nähere Kooperationsmöglichkeiten wurden an diesem Nachmittag zum Thema.
  • Wie soll unsere Firma überhaupt heißen? Und – haben wir ein Logo? Zwei zentrale Fragen, die nicht nur Jessica, Julian und Steffen aus der 8a, mithin des Teams ‚Marketing‘ beschäftigen. Auf diesem Gebiete kann nun der Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Markus Olesch, weiterhelfen, ebenso bei Fragen zur Gestaltung eines Flyers.
  • Weitere Überlegungen bei dem Arbeitstreffen der vergangenen Woche galten einer möglichen finanziellen Staffelung bei dem Erwerb von Geschäftsanteilen – verbindlich bei Genossenschaften. „Von einer Unterscheidung zwischen Erwachsenen und Jugendlichen oder Schülern und Nichtschülern würde ich abraten“, brachte sich wieder die Expertin Veronika Wermelt ins Spiel, „versucht es doch besser über ein Rabatt System“. Jörg Klose machte es konkret: „Laßt uns doch einfach bei Gesamtschülern einen Wertgutschein über beispielsweise zwei Euro beifügen, es kommt dann einer Ermäßigung gleich.“ Einstimmig wurde der Vorschlag von dem Gründungsteam angenommen.

So gab es noch etliche Fragen, die durch die Vertreterin der Partnergenossenschaft ‚Volksbank Greven‘, die fachlicher Ansprechpartner und finanzieller Unterstützer der Schülergenossenschaft ist, beantwortet werden konnten. Nicht unerheblich sind auch die Kompetenzen der begleitenden Lehrer Philipp Klumpe und Jörg Klose, die durch die Gesamtschule als Trägerin des Projektes entsprechend qualifiziert wurden. Gefördert wird das Projekt durch den Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV), der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) übernimmt die Projektsteuerung und die Schirmherrschaft hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen.

Bis das ehrgeizige Projekt am 14. März 2016 an den Start gehen kann, liegt vor den Achtklässlern allerdings noch ein arbeitsreicher Weg. So erfolgt eine Vorprüfung des Geschäfts-und Wirtschaftsplans und der Satzung durch den WHKT und des RWGV und im Januar findet ein weiterer Workshop zu dem Thema „Vorbereitung der Gründungsversammlung“ mit Volker Beckmann von der Handwerkskammer NRW zur pädagogisch-didaktischen Vorbereitung und Organisation der Gründungsversammlung statt. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit den Auftritten auf der Homepage, eine Präsentation muss erstellt und Einladungen geschrieben werden … Wir werden die Jugendlichen begleiten.

Sonderpreis beim Landeswettbewerb

04.11.2015


Schon seit der Zeit vor den Herbstferien herrscht Aufregung an der Gesamtschule in Greven, ist doch bekannt, dass die beiden Wahlpflichtfachkurse Naturwissenschaften rund um Lehrerin Anika Timmer einen Sonderpreis im Landesschülerwettbewerb "Bio-logisch" gewonnen haben. Bei diesem Wettbewerb werden einmal jährlich theoretische und experimentelle Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie zu wechselnden Leitthemen gestellt.

Im Frühjahr 2015 erhielt auch die Gesamtschule Greven die Teilnahmeunterlagen und die WP NW Kurse der damaligen Jahrgangsstufen sechs und sieben entschieden sich, an dem Wettbewerb, diesmal zum Themenkomplex „Alles im grünen Bereich“ teilzunehmen.

Die jungen Forscher führten Experimente zur Fotosynthese durch, nahmen Beobachtungen an Pflanzen vor, recherchierten zu Pflanzenstoffen oder zum "Kalkwasser für den CO2 Nachweis" im Internet. Formulierungshilfen für die Dokumentation der Experimente, Tippkarten für die Berechnung der Sauerstoffproduktion und das Prinzip der Partnerarbeit waren für viele Schüler hilfreich und haben zur herausragenden Leistungen der Schüler beigetragen. Vor den Sommerferien wurden die Ergebnisse eingereicht und es begann die Zeit des Wartens.

In einer Feierstunde im Bochumer Planetarium mit Grußworten von Schulministerin Sylvia Löhrmann wurde bekannt, dass die Grevener Gesamtschule dafür ausgezeichnet wurde, dass sie junge Menschen im Besonderen zum naturwissenschaftlichen Forschen zu motivieren vermag. Darüber hinaus erhielten die Kurse der NW Lehrerin Anika Timmer einen Scheck in Höhe von 200 Euro. Ein Sonderpreis ist es deshalb, weil besonders viele Schüler der Gesamtschule von insgesamt 4212 Teilnehmenden eine Platzierung unter den besten 25% ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe erreichten.

Es gab viel zu erzählen, als Marie Gille (7e) und Clemens Lodde (7c) nachmittags nach der Feierstunde und einem sehr interessanten Vortrag im Planetarium, den die Leiterin, Frau Professor Dr. Susanne Hüttemeister, persönlich für ihre erfolgreichen Gäste hielt, begeistert nach Greven zurückkehrten. Befragt, was denn nun das Spannende an den speziellen Aufgaben des Wettbewerbes war, äußert Marie, dass ihr das intensive Experimentieren viel Spaß gemacht habe und Clemens betont, dass gerade die Arbeit mit ‚richtigen‘ Chemikalien, die ja manchmal nicht ganz ungefährlich sein können, besonders reizvoll war. Und ihre Lehrerin resümiert: „Die Ereignisse des heutigen Tages waren eine große Wertschätzung für die Leistungen unserer Schüler.“

Aktionswoche "Licht an"

02.11.2015

In diesem Schuljahr beteiligt sich die Gesamtschule zum vierten Mal an der Aktionswoche "Licht an", ein Projekt, dass vor bereits 6 Jahren vom Förderkreis der Justin Kleinwächter Realschule Greven ins Leben gerufen wurde. Ziel der Aktion war es die Verkehrssicherheit der Schüler/Innen auf dem Schulweg zu verbessern und dafür zu sorgen, dass möglichst alle Räder funktionierendes Licht haben.

Die örtliche Polizei mit Herr Heimesfahr als Verkehrssicherheitsberater begleitet die Aktion mit einem Vortrag für das 5. Schuljahr. Begleitet wird er von Herrn Dömer (ehemaliger Verkehrssicherheitsberater a.D.) der ihn mit einem Dunkelzelt der Verkehrswacht unterstützt. In dem Dunkelzelt kann den 5. Klässlern ganz genau gezeigt werden, was man alles anhaben und tragen muss, damit man auch in der dunklen Jahreszeit gut gesehen wird.

Ein wichtiger Bestandteil der Aktion ist der Fahrradcheck. An zwei Tagen überprüft Herr Rainer Nieuwenhuizen vom Greven Marketing (er ist für die Radstation verantwortlich) die Fahrräder im Fahrradkeller der Schule. In erster Linie wird überprüft ob das Licht auch wirklich funktioniert! Kleinere Reparaturarbeiten werden direkt erledigt, bei größeren Reparaturen bekommen die Kinder einen Zettel mit, damit sie ihre Räder in einem Fahrradgeschäft durchführen lassen. In jedem Jahr wurde Herr Nieuwenhuizen von einem Fahrradgeschäft aus Greven oder Umgebung unterstützt.

Wer möchte kann sein Rad auch bei der Polizei registrieren lassen. Frau Hinnah (Kriminalkommissarin) kümmert sich beim Fahrradcheck darum. Es muss nur eine Registrierungskarte ausgefüllt werden:

http://www.polizei-nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/Steinfurt/Fahrradnummernschild_Vorderseite.pdf

http://www.polizei-nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/Steinfurt/Fahrradnummernschild_Rueckseite.pdf

Alle SchülerInnen die sich im Vorfeld schon darum gekümmert haben, dass ihr Rad in Ordnung ist und dass das Licht auch wirklich funktioniert, bekommen im Anschluss an die Aktion immer eine kleine Überraschung des Fördervereines der Gesamtschule Greven.

Selber gut sehen zu können ist sicher ebenso wichtig wie gesehen zu werden. Daher sollte jedes Kind des 5. Schuljahres die Chance nutzen die Augen testen zu lassen. Frau Roß vom Optiker-Fachgeschäft Viehoff bietet einen Sehtest mit Hilfe eines Autorefraktometers an.

Unterstützt werden die Schulen auch durch den fahrradfeundlichen Kreis Steinfurt! Dadurch wird das Aufstellen einer Blackbox ermöglicht, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt wird. Die SchülerInnen können auf einem Fahrrad sitzen selber die Szene mit dem Rad ausleuchten und erkennen wie schwierig es ist unbeleuchtete Räder/Teilnehmer im Straßenverkehr zu erkennen.

Die Gesamtschule Greven und die JKR werden bei dieser Aktion von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt, ohne die die Aktion nicht durch geführt werden könnte! Im Anschluss an die Aktion werden rund um das Schulzentrum unangekündigte Fahrradkontrollen durch die Polizei durchgeführt werden.