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Gesamtschule Greven

Sommerlager Klasse 6 - unser Vorzeigeprojekt

03.09.2017

Ein Jahr lang hätten andere Schulen Zeit gehabt, das Modell zu kopieren. Aber nichts da. Nach wie vor sei das Projekt Sommerlager der Gesamtschule „einzigartig in NRW“, sagt Ingo Krimphoff, Leiter der Gesamtschule. Er war am Freitag zum Campingplatz Westheide geeilt, um mit den Kooperationspartnern eine durchweg positive Bilanz zu ziehen.

Zum Hintergrund: Im Zuge des Sommerlagers verbringen zwei sechste Klassen (56 Schüler) eine Woche am Westeroder See, angeleitet von rund 20 angehenden Jugendleitern aus der neunten Klasse sowie Vertretern von Sportvereinen und Jugendverbänden, die dabei wiederum wissenschaftlich begleitet werden von 17 Sportstudenten der Uni Münster. Warum das alles? Weil alle profitieren. Win-Win-Win . . .

Während also andere Sechser vergangene Woche Rheine oder Osnabrück unsicher machten, campten die Mitschüler aus der Stufe in Westerode – bei nicht gerade sommerlichen Bedingungen. Flexibles Umplanen von Freiluft-Angeboten war nötig. Dass erstmals ein regenfestes Zirkuszelt zur Verfügung stand, half sehr.

„Die Woche fußt auf drei Bausteinen: Gesunde Ernährung, 10 000 Schritte am Tag und Entspannung“, erklärt Sport-Dozent Andreas Klose (Uni Münster). Sein Bruder Jörg Klose unterrichtet an der Gesamtschule und hat das Projekt initiiert. Die Schüler in Bewegung zu bringen, fiel augenscheinlich leicht. Die Vorgabe von 10 000 Schritten am Tag erfüllte jeder einzelne Teilnehmer. „Hier geht es nicht um Hochleistungssport, sondern um ganz normale Bewegung“, sagt Andreas Klose. Jörg Klose betont, dass Obst und Gemüse – zentraler Bestandteil des täglichen Speiseplanes – von umliegenden Bauern stamme.

„Das ganze Projekt funktioniert nur deshalb so gut, weil so viele Leute beteiligt sind – darunter viele Profis.“ Nicht nur Krimphoff hofft auf einen nachhaltigen Effekt, darauf, dass die Schüler die Lagererfahrungen nach Hause tragen und fortsetzen.

Anregungen gab es reichlich – zum Beispiel in Form bewegter Angebote: Kanu fahren, Frisbee, Floß-Bau, Zirkus-Workshop (mit dem „Circus Chabernaq“) und mehr. Auch Fingerspiele waren im Angebot: gut für die Feinmotorik und um handyfreie Zeiten sinnvoll zu nutzen (Smartphones waren tabu). „Hier geschieht Persönlichkeitsbildung durch und durch“, ist Julian Lagemann (Kreissportjugend) vor allem vom Engagement der Schüler begeistert. Er selbst ist Lehramtsstudent. „Eine Woche fokussiert mit Kindern arbeiten – das kann die Uni nicht bieten“, benennt er den praktischen Nutzen für die Studierenden. „Jeder hat etwas von diesem Lager. Jeder nimmt etwas mit.“

Orchesterfahrt zum Dümmer See

10.07.2017

Auf eine Orchesterfahrt an den Dümmer See begaben sich die jungen Musiker des Blasorchesters und der Bläserklasse des 6. Jahrgangs der Gesamtschule Greven. Unter der Leitung von Kristin Engelhardt und Ulrich Falk probten sie dort Stücke aus der Pop -, Film – und Jazzmusik. Die Fahrt diente u.a. der Vorbereitung auf das bevorstehende Sommerkonzert, dass kurz vor den Ferien stattfand. Auch die Bläserklasse des 5.Jahrgangs konnte dort ihr Können unter Beweis stellen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Für Snacks und Getränke sorgt der Förderverein der Schule.

Unsere "Auszeit" im WDR-Fernsehen

05.07.2017

Fernsehproduzentin Antje Kley und ein Ton- und Kamerateam des WDR verbrachten einen Tag in der Schülergenossenschaft der Gesamtschule Greven, um die Arbeit der Jugendlichen dort in Ton und Bild für das lokale Abendprogramm aufzunehmen. „Ich erhielt einen Anruf von Frau Kley mit der Anfrage, ob sie eine Reportage über die ‚Auszeit‘ drehen dürfe,“ berichtete Jörg Klose, Initiator der Schülergenossenschaft.

Aufmerksam geworden auf die Schülergenossenschaft ist die Frau vom Fernsehen durch einen Zeitungsbericht.

Die Dreharbeiten begleiteten die SuS bei ihrem Einkauf in einen nahegelegenen Biomarkt, bei der Zubereitung von köstlicher Quarkspeise, bei dem Verkauf in den Pausen in der Schule und vielem mehr. Es fehlte nicht an Interviewpartnern, so u.a. mit dem Landeskoordinator der Schülergenossenschaften NRW, Volker Beckmann. Nicht zuletzt dokumentierten sie die Arbeit der Buchhaltung und hatten hierbei auch die Gelegenheit, ein Gespräch mit der Firmenkundenberaterin Veronika Wermelt von der Volksbank Greven aufzuzeichnen, die den jungen Menschen bei ihrer Arbeit behilflich ist.

Unsere Schülergenossenschaft "Auszeit" sahnt ab

30.06.2017

‚Wow, cool‘, so mögen wohl die Schüler der ‚Auszeit‘, also der Schülergenossenschaft der Gesamtschule Greven, als auch deren Coaches gedacht haben, als sie von ihrem Preis der easyCredit hörten. Seit einigen Jahren unterstützt der Kooperationspartner der Volksbanken für Konsumentenkredite, easyCredit, mit dem Preis für finanzielle Bildung, Projekte nach dem genossenschaftlichen Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Ziel ist es, das soziale Engagement von Projekten nachhaltig zu unterstützen und zu würdigen und so die finanzielle Allgemeinbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu stärken. Für den diesjährigen Wettbewerb hatte die Volksbank die Patenschaft für die Schülergenossenschaft ‚Auszeit‘ der Gesamtschule übernommen.

Gleich 3250 Euro wurde der ‚Auszeit eSG‘ zuteil und vor so manch innerem Auge der Schüler oder aber der mitwirkenden Lehrer mögen Bilder des zukünftigen neuen Cafés an der Gesamtschule abgelaufen sein: Eine Terrasse mit Sonnenschirmen und ökologisch produziertem Holzmöbel aus nachhaltigem Anbau, eine Longe für Schüler, die sich auf eine Klausur vorbereiten oder aber der Kaffevollautomat, sicherlich auch von den Lehrern der Schule gern frequentiert.

Gewonnen haben die Schüler Lea, Louisa, Muriel, Fynn, Stine, Pia, Hale, Caroline, Steven, Lars, Jessica, Svenja, Lena, Daniela, Maren, Dunya, Steffen, Julian, Oliver, Luca, Viktoria und Robert mit den sie begleitenden Lehrern Jörg Klose und Philipp Klumpe den Preis im Zusammenhang mit einer Ausschreibung der easyCredit, bei der gesellschaftliches Engagement im Bereich Finanzen und Wirtschaft gefragt war. Das Ranking wurde vorrangig durch ein Online-Voting ermittelt.

„Unsere ‚Auszeit‘ ist durch generierte Klicks unter die Top 50 gekommen, bei 369 eingereichten Projekten aus Deutschland und Österreich“ weiß Jörg Klose zu berichten, „und nach einem Jury-Voting mit klar definierten Kriterien letztendlich sogar auf Platz 33“, konkretisiert Philipp Klumpe.

Die ‚Auszeit eSG‘ als eingetragene Schülergenossenschaft gibt es seit dem 14.3.2016 an der Gesamtschule Greven. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern in den großen Pausen gesunde und frische Verpflegung, wie z.B. belegte Brötchen, Bio-Joghurts, Obst und Getränke zu erschwinglichen Preisen an.

Die Vorbereitungen bis zur Gründungsversammlung haben ungefähr ein Jahr in Anspruch genommen. Dabei wurde die Schülergenossenschaft durch die Volksbank Greven als Partnergenossenschaft unterstützt und sie wird auch weiterhin durch die Firmenkundenberaterin Veronika Wermelt der Volksbank Greven begleitet.

Die ‚Auszeit eSG‘ hat sich mehrere inhaltliche Ziele für ihre Arbeit gesetzt: Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung, Förderung des sozialen Miteinanders und des unternehmerischen Handelns und Denkens.

Pia aus der Buchhaltung sagt: „Wir haben uns alle sehr über den Preis gefreut. Ich denke, dass uns das Geld nicht nur bei der Einrichtung des Cafés behilflich sein wird, sondern mit Sicherheit auch zu unserem alljährlichen Weihnachtsessen beitragen wird.“

Hannah und Lara auf Platz 2 und 3 in Berlin

26.06.2017

Zu fünft waren sie zum großen Finale nach Berlin gereist, immerhin zwei schafften einen Platz auf das Siegertreppchen: Hannah Pawlowska und Lara Steltenkamp von der Gesamtschule Greven haben beim Bundeswettbewerb Finanzen in gemischten Schülerteams die Plätze zwei und drei geholt.
Das Preisgeld war ansehnlich: 250 Euro für Hannah Pawlowska und 150 Euro für Lara Steltenkamp, wovon jeweils die Hälfte für die Klassenkasse der beiden Siebtklässlerinnen bestimmt sind.

Über 2300 Schüler hatten an der Vorrunde teilgenommen, nun waren es 50 Finalisten, die in einem zweitägigen Wirtschaftsplanspiel in Berlin den Sieger unter sich ausmachten. In kleinen gemischten Teams mit Schülern aus anderen Städten traten die Teilnehmer gegeneinander an. In die Gesamtwertung flossen die Ergebnisse des Planspiels, die Kreativität bei der Produktentwicklung als Wake- und Snowboard-Unternehmen und die Bühnenpräsentation vor der zwölfköpfigen Jury des Bundeswettbewerbs Finanzen ein.
Mindestens so wichtig wie die Platzierung: Am Ende erlebten die Schüler in Berlin, wie spannend Wirtschaft sein kann. Mit einer altersgerechten und lebensnahen Aufgabenstellung richtet sich der schulformübergreifende Wettbewerb an Schüler der Klassen 5 bis 10. Der Wettbewerb will ein Interesse an ökonomischen Zusammenhängen schaffen und steht ganz im Zeichen der Handlungsorientierung, heißt es im Programm. Der Bundeswettbewerb Finanzen ist eine Initiative der My Finance Coach Stiftung. Ziel der Stiftung ist, Kinder und Jugendliche für den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld zu sensibilisieren.