Abication 2026 - Zeugnisübergabe der Absovent*innen 2026
Insgesamt 47 Absolventinnen und Absolventen nahmen ihre Abiturzeugnisse entgegen und blickten gemeinsam mit Familien, Freunden sowie Lehrkräften auf eine ereignisreiche Schulzeit zurück.
Den Auftakt der Feier gestalteten Zoe van Evert und Rebekka-Patrizia Wild-Ciocoiu, die als Moderatorinnen durch das abwechslungsreiche Programm führten. Unter dem selbst gewählten Motto „Abication – Meer war nicht drin“ verbanden sie die vergangenen Schuljahre mit der Vorfreude auf neue Wege und die bevorstehende Zeit nach dem Abitur. Das Motto zog sich mit vielen kreativen Ideen und augenzwinkernden Anspielungen durch den gesamten Abend.
Musikalisch eröffneten Ceyda Pohl und Finja Riedl die Feier, bevor Schulseelsorgerin Lisa Sauer und Pfarrer Christoph von Engelhardt die Gäste auf eine symbolische Reise mitnahmen. In einer originellen Szene wurde die Zukunft als Flugreise dargestellt. Unterschiedliche Reiseziele standen dabei für die vielfältigen Lebenswege der Absolventinnen und Absolventen – von Ausbildung über Studium bis hin zu Reisen in ferne Länder. Humorvolle Dialoge sorgten immer wieder für Lacher, gleichzeitig machten die beiden deutlich, dass sich nicht jeder Lebensweg planen lasse. Die Schulzeit an der Nelson-Mandela-Gesamtschule habe den jungen Menschen jedoch etwas Wertvolles mitgegeben: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den Mut, neue Herausforderungen anzunehmen.
Für einen besonderen Programmpunkt sorgten anschließend die Beratungslehrerinnen Kristin Engelhardt und Jasmin Reck. Sie wollten ihrem Jahrgang ein außergewöhnliches Geschenk machen und entschieden sich gegen bekannte Lieder. Stattdessen ließen sie mithilfe Künstlicher Intelligenz einen ganz persönlichen Song entstehen, der die gemeinsamen Erlebnisse und Besonderheiten des Jahrgangs aufgriff und bei den Gästen für Begeisterung sorgte.
Auch die stellvertretenden Schülersprecher Nina Süß und Lasse Nobbe richteten persönliche Worte an die Abiturientinnen und Abiturienten. Besonders würdigten sie das Engagement von Ellin Rauner, die sich über viele Jahre mit großem Einsatz für die Schülervertretung engagiert und zahlreiche Projekte mitgestaltet hatte.
Schulleiter Ingo Krimphoff griff diese Anerkennung in seiner Ansprache auf und hob Ellin Rauners außergewöhnlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft hervor. Als Zeichen der Wertschätzung erhielt sie neben dem Fachschaftspreis im Fach Erdkunde zusätzlich einen Bildband über Nelson Mandela. Weitere Fachpreise gingen an Anja Voß (Erdkunde), Nina Erdmann (Deutsch), Esteban Figuera Weiligmann (Englisch), Paul Noah Hakenjos (Mathematik), Katja Heidemann (Biologie) sowie Zoe van Evert (Sozialwissenschaften). Als beste Absolventen des Jahrgangs wurden Elias Lucian Brockhaus und Ole David Borchering ausgezeichnet.
Zu den emotionalsten Momenten des Abends gehörte der musikalische Beitrag von Julian Stephan, der gemeinsam mit Julian Dawin am Klavier den Titel „Liebe fehlt“ von Montez interpretierte. Viele Gäste verfolgten den Auftritt sichtlich bewegt.
Im Namen des Jahrgangs blickte Stufensprecher Arda Akkus auf die gemeinsame Schulzeit zurück. Er erinnerte an Herausforderungen und schöne Erlebnisse, dankte allen Lehrkräften, Familien und Freunden für ihre Unterstützung und richtete zum Abschluss persönliche Worte auf Türkisch an seine Mutter – ein Moment, der viele Anwesende berührte.
Den Abschluss der Feier bildeten die Reden von Schulleiter Ingo Krimphoff und Oberstufenkoordinator Ingo Koschinski. Beide würdigten besonders den außergewöhnlichen Zusammenhalt des Jahrgangs. Koschinski erinnerte daran, mit welchem Engagement die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Aktionen organisiert hatten, um ihren Abiball zu finanzieren. Dieses gemeinschaftliche Handeln, so betonte er, sei Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein und demokratischem Miteinander. Mit der Ermutigung, diese Haltung auch auf ihrem weiteren Lebensweg zu bewahren, verabschiedete die Nelson-Mandela-Gesamtschule ihren Abiturjahrgang 2026 in einen neuen Lebensabschnitt.