Abitur 2026: „Abication“ ohne Meer, aber mit viel Herz!
Die Mottotage waren ein voller Erfolg, gekennzeichnet durch bunte Gruppenkostüme und einen humorvollen Schüler-Lehrer-Tausch. Die Leistungskurse zeigten sich von ihrer kreativen Seite, während der „Tag X“ noch bevorsteht, nämlich am letzten Tag vor den Osterferien.
In einem Interview mit den Stufensprecherinnen blickten Greta Bußmann und Ellin Rauner auf die Highlights der letzten drei Jahre zurück. Besonders in Erinnerung bleibt die Stufenfahrt zu Beginn der Q2 nach Amsterdam. Neben der Erkundung der Stadtgeschichte und vielfältiger kultureller Angebote, genossen die Schüler*innen ihre Freizeit auf dem Wasser. Die ausgelassene Stimmung und das vertrauensvolle Miteinander prägten diese Reise.
Die größte Herausforderung war für viele das selbständige Lernen, insbesondere in der Einführungsphase (EF). Doch das persönliche Verhältnis zu den Lehrkräften half, stets eine gute Betreuung und Beratung zu erhalten, sei es bei der Fächerwahl oder der Schwerpunktsetzung.
Trotz kleinerer Cliquen hielten die Schüler*innen als Gruppe zusammen. „Wenn es darauf ankommt, helfen wir uns immer und hatten viel Spaß miteinander“, betonen die Stufensprecherinnen. Diese positive Stimmung spiegelte sich auch in den zahlreichen Aktionen wider, die organisiert wurden, um den Abiball im Ballenlager erschwinglicher zu machen.
Die Beratungslehrerinnen Kristin Engelhardt und Jasmin Reck erinnern sich gerne an die engagierten Schüler*innen: „Alle außerschulischen Aktionen wurden komplett selbständig organisiert, und die kreative Herangehensweise beeindruckte uns immer wieder.“ Außerdem hätten sie stets ein Auge aufeinander gehabt, wenn jemand Unterstützung gebraucht hätte. Auch im Musicalensemble, beim Weihnachtskonzert oder in den erfolgreichen Projektkursen seien zahlreiche Jugendliche mit Herzblut dabei gewesen.
Am Tag X war der Zugang zur Mensa verriegelt. Nur mit einem Zahlencode konnten die Schüler*innen den Einlass und damit ihre Zulassungszeugnisse erhalten. Diesen mussten sie sich durch ein spannendes Breakout Game erspielen.
Mit insgesamt 47 Abiturient*innen war dieser Jahrgang klein, aber fein. Die gemeinsamen Erlebnisse und der Zusammenhalt werden der zukünftigen Abiturientia und den Lehrkräften sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.