Farbenprächtiges Afrikaspektakel: das Kindermusical „Kwela Kwela“

Afrika liegt irgendwo in Greven – zumindest war das so, als die Musical-AG und die künstlerisch-musische Profilklasse (Kl. 5b) der NMG das Musical „Kwela, kwela“ von Andreas Schmittberger an zwei Tagen aufführten. Unter der Leitung der Musiklehrerinnen Linda Krusekamp und Sabine Heisterkamp sangen, tanzten und performten Zebras, Krokodile, Schlangen, Leoparden, Giraffen, ein Löwe, ein Marabu, ein Elefant, bunte Vögel, ein Buschhase, ein Lärmvogel, ein Affe, Schlangen, ein Weißkopfadler, ein wilder Hund in individuellen und bunten Kostümen über die Bühne der Mensa…was für ein tierisches Getümmel…nach fünfmonatiger Probenzeit, die auch zwei Probenwochenenden enthielten, lief jedoch alles wie am Schnürchen:

Schon als Lärmvogel Tebogo (Leevi Heining/ Lucas König) mit seinem Megaphon den Saal stürmte, horchte das Publikum auf. Nicht nur der Löwe King George (Melina Riedl/ Severin Darley), Zebra Fred (Emily Koppe/ Malia Böckenholt) und der musikalische Buschhase Tschipo (Casey Heidl/ Feben Zerihun) überzeugten mit einer tollen Gesangsleistung, sondern auch Jake, das aus Liebe zerbeulte Zebra (Mia Wagner/ Almedina Salieva) versuchte mit einer hervorstechenden Schauspielleistung das Herz von Priscilla (Vivien Hooge/Alina Basujew), dem Zebra mit den schärfsten Streifen in ganz Afrika, zu erobern. Auch Zebra-Mädchen Zoe und Zeralda (Amy Schwartze/ Linn Essing/ Hannah Kronfeld) mischten sich gehörig mit ein, sowie auch die bunten Vögel Yasmin und Yathima (Emily Stork/ Fiona Bierholz). Frank (Malte Finn Prinz/ Joséphine Isken), der sensible Elefant, der Gedichte schreibt, brachte das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus. Zunächst nur als Schatten zu sehen, nahmen die Geister (Fatjona Delija/ Thilo Ferling/ Margarita Neufeldt/ Peyvin Celik/ Steisi Ahmetaj/ Jule Hömme/ Emily Krumbeck) Gestalt an und brachten endlich die langersehnte Lösung: Wasser für die Tiere Afrikas. Tschipo, der Buschhase, der gerne singt und die Flöte spielt, sich aber bei Arbeitsaufträgen gerne davonschleicht, wird dabei zur Schlüsselfigur: Er kann die Geister der Nacht, die das gefundene Wasser stehlen, als einziger besänftigen, weil er sie mit seiner Musik bezaubert und erweicht, ein perfektes Happyend.

Musikalisch umrahmt wurden die bunte Truppe vom 14-köpfigen Chor. Alle Kindern aus der Klasse 5b zeigten tolle Bühnenpräsenz, ein musikalisches Ohr und ein harmonisches Miteinander.

Das Bühnenbild und die farbenfrohen und individuellen Kostüme (Kunst- und Klassenlehrerin Doris Möhring und Team) versetzten das Publikum in Afrika-Stimmung und hervorragende Ton- und Lichttechnik (Leitung: Julian Dawin und Team) verliehen dem afrikanischen Märchen einen besonderen Charme.

Der lang anhaltende Applaus des Publikums am Ende der beiden Vorführungen belohnte die Akteure und machten die eindrucksvollen Musicalabende zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle.

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