„Check it“: Kriminalhauptkommissar berichtet eindrucksvoll aus dem Polizeialltag

Im Rahmen des Projekts „Check it“ erhielten die Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Gesamtschule einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Polizei

Zu Gast war Kriminalhauptkommissar Frank Drath, der im Bereich Opferschutz bei der Polizei in Rheine tätig ist. Anschaulich und eindringlich berichtete er aus seinem Berufsalltag und sprach dabei auch über die Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum bei Jugendlichen.

Besonders eindringlich schilderte Frank Drath, welche Risiken mit dem Konsum von Cannabis verbunden sein können. Dabei ging es nicht nur um die möglichen gesundheitlichen Folgen des Konsums, sondern auch um die Gefahr von verunreinigten oder mit anderen Substanzen versetzten Drogen. Anhand eines konkreten Falles berichtete er von einem 14-jährigen Mädchen, das gemeinsam mit ihrem älteren Freund Cannabis konsumiert hatte. Die Droge war mit einer giftigen Substanz verunreinigt. Das Mädchen starb an den Folgen des Konsums. Die Schilderung der Trauer und Verzweiflung der Eltern machte deutlich, welche weitreichenden Folgen ein vermeintlich harmloser Konsum für Betroffene und ihre Familien haben kann.

Auch das Thema Alkoholkonsum im Jugendalter wurde angesprochen. Frank Drath machte deutlich, dass Alkohol und Drogen gerade für junge Menschen erhebliche Risiken bergen können. Sein Anliegen war dabei nicht, mit erhobenem Zeigefinger zu sprechen, sondern die Jugendlichen über reale Gefahren aufzuklären und für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema zu sensibilisieren.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten den Vortrag über weite Strecken sehr konzentriert. Viele waren sichtlich beeindruckt von den persönlichen Erfahrungen und den konkreten Beispielen aus dem Polizeialltag. Gleichzeitig machte Frank Drath deutlich, dass zu einem solchen Austausch auch Respekt und gegenseitige Aufmerksamkeit gehören. Bei störendem Verhalten einzelner Schülerinnen und Schüler forderte er deshalb klar und bestimmt die notwendige Rücksichtnahme auf die Mitschülerinnen und Mitschüler.

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