(von links: Alessa Peters (betr. Lehrerin), Wiebke Kirschner, Lukas Holtmann, Ben van Evert, Nicolas Füting, Marie Deiters, Lea Zilske, Lina Kindler, Leon Vechtel, Lukas Brinkmann (betr. Lehrer); nicht im Bild Malia Böckenholt)

Experten des Förder-Forder-Projekts präsentieren Interessantes rund um die Stadt Greven

Seit wann ist Greven eigentlich kein Dorf mehr? Was bedeutet eigentlich Emspünte? War Greven im 2.Weltkrieg eigentlich stark zerstört? Wie viele Menschen sind eigentlich in den 35 (!) Sportvereinen Grevens aktiv und welche sind die beliebtesten? Dies sind nur einige von vielen interessanten Fragen zur Stadtgeschichte, die 9 Schüler und Schülerinnen des 7. Jahrgangs der Nelson-Mandela- Gesamtschule durch ihre Erarbeitung einer Expertenarbeit im Rahmen des Förder-Forder-Projekts beantworten konnten.

Zum Thema „Rund um Greven“ beschäftigten sie sich im letzten dreiviertel Jahr mit einem selbst gewählten Thema aus der Stadtgeschichte. Angeleitet wurde diese Projektarbeit von den Lehrer*innen Alessa Peters und Lukas Brinkmann. Diese organisierten auch einen Projekttag im Grevener Stadtarchiv. Hier lernten die Jugendlichen, wie man recherchiert, historische Dokumente einsehen kann und vieles mehr.

Am gut besuchten Expertenabend in der Schülerfirma der Nelson-Mandela-Gesamtschule wurden die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit Mitschülern, Eltern und Lehrern abschließend stolz präsentiert. „Ich habe unheimlich viel gelernt; vorher wusste ich nicht, wie man eine schriftliche Arbeit digital formatiert oder eine Präsentation vorbereitet“, bewertete Leon die Arbeit im FFP. Das wurde bei den selbstbewusst vorgetragenen Vorträgen auf Basis einer selbstständig erarbeiteten Power-Point-Präsentation deutlich. Zu allen Themen wurden auch jeweils eine schriftliche Arbeit angefertigt. „Wir haben neben der inhaltlichen Arbeit auch viele Stunden im Computerraum verbracht, um den Schüler*innen die technischen Fertigkeiten beizubringen, die sie für ihre wissenschaftliche Expertenarbeit und die PPP brauchten“, resümierte Brinkmann, der auch ausdrücklich dem Förderverein der Schule dankte, der den Vortragsabend finanziell unterstützte.

Im Anschluss konnten die Besucher den Experten noch neugierige Fragen stellen. Lukas erklärte zum Beispiel, da er sich immer schon für Politik interessiere, wäre er einfach in die Bürgersprechstunde des Bürgermeister Dietrich Aden gegangen, um ihm alle Fragen zur Lokalpolitik und seinem Amt zu stellen, die er für seinen Vortrag noch brauchte. Dass sie alle etwas Neues über die Geschichte Grevens erfahren hatten, darüber waren sich alle einig.

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