Grenzen überwinden – vor allem im Kopf - EUREGIO-Expert*innen an der Schule
In einem Expertengespräch stellte zunächst EUREGIO-Vertreterin Milou Vaartjes vor, was die EUREGIO ist und welche Rolle sie in der Grenzregion spielt. Anschließend wurden gemeinsam von den Schüler*innen konzipierte Projekte für eine bessere Sichtbarkeit der Besonderheiten unserer Euregio-Region diskutiert.
Eine Woche später folgte ein 90-minütiger Workshop, den Drs. Corine van Zuthem und Franziska Vehling vom Zentrum für Niederlande-Studien (ZNS) der Universität Münster gestalteten.
Das gesamte zweisprachige Programm (Deutsch und Niederländisch) richtete sich an die Niederländischkurse der Qualifikationsphase sowie an den Projektkurs Euregio in der Q1. Ziel war es, interkulturelles Verständnis zu fördern und den Blick für die Chancen und Herausforderungen unserer Grenzregion zu schärfen. Diskutiert wurde, was die Euregio auszeichnet, welche Möglichkeiten sie – insbesondere auch für Jugendliche - bietet und warum eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden wichtig für die Stärkung der regionalen Wirtschaft und Lebensqualität ist. Ein zentrales Anliegen: Die Grenze soll im Alltag weniger spürbar sein.
Ein Schüler aus der Q2 fasste seinen Grenzübergang im Denken so zusammen: „Eigentlich war mir nicht bewusst, dass wir in einer speziellen Euregio-Region wohnen – jetzt merke ich, dass wir sie sogar nutzen.“