Monumental und filigran zugleich – ein Mobile für das Foyer der Schule

„Den Haken mitten in der Decke gab es schon zu meinen Schulzeiten an der Justin-Kleinwächter-Realschule“, bemerkte Herr Müther, Hausmeister der jetzigen Nelson-Mandela-Gesamtschule. Jedoch weiß keiner mehr, was einst daran befestigt war.

Jetzt hängt dort wieder etwas.

Der Haken inspirierte nämlich Kunstlehrerin Katharina Wackermann und ihren Kunstkurs der Q1, ein monumentales, aber bewegliches Mobile zu bauen. Aus Holz und Plexiglas gestalteten die Schülerinnen und Schüler abstrakte Skulpturen, flugfähige Formen aus der Natur zum Vorbild.

Der Erarbeitungsprozess dauerte über mehrere Monate. Sie setzten sich mit dem Thema Balance intensiv auseinander, von Körper-Übungen in der Turnhalle, über Zeichnungen, Mindmaps und Untersuchungen diverser Mobiles und anderer Kunstobjekte, die im weitesten Sinne mit Balance Berührungspunkte haben. Um ein eigene abstrakte Formensprache zu entwickeln, modellierten sie anschließend gegenstandslose Formen aus Ton. Im ihren Skizzenheften dokumentierten sie den gesamten Arbeitsprozess: jede Stunde hielten sie Gedanken, Versuche und Überlegungen in mindestens drei Zeichnungen und ggf. ergänzenden Worten fest. Jede Arbeitsgruppe hatte außerdem die Aufgabe, ein Modell aus Pappe zu bauen, bevor Holz und Plexiglas zum Einsatz kamen. „Zuerst konnte ich mit dem Thema nicht so viel anfangen“, so resümierte eine Schülerin, „aber jetzt bin ich sehr zufrieden mit unserer Skulptur. Schön, dass ich sie jeden Morgen sehe, wenn ich zur Schule komme.“

 

Mit großer Sorgfalt wurde das beeindruckende Kunstobjekt nun gemeinsam montiert, sodass es jetzt den Raum über dem Treppenhaus ausfüllt, monumental und beweglich zugleich.

 

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