Nelson-Mandela-Aktionstag mit vielfältigen Aktionen
Mit einem vielfältigen Programm erinnerte die Schulgemeinschaft an ihren Namensgeber und setzte zugleich ein sichtbares Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit, Demokratie und Toleranz.
Seit 2018 trägt die Schule offiziell Mandelas Namen. Um seine Lebensgeschichte und seine Werte lebendig zu halten, findet im zweijährigen Wechsel mit dem Schulfest ein Projekttag statt. Organisiert wurde dieser besondere Tag von einer engagierten Mandela-AG, die für alle Jahrgangsstufen altersgerechte und abwechslungsreiche Angebote entwickelte. Im Mittelpunkt stand dabei stets die Frage, wie demokratisches Handeln im Schulalltag und in der Gesellschaft gelingen kann.
Die jüngeren Schülerinnen und Schüler näherten sich vor allem Mandelas Biografie und der Geografie Südafrikas. Sie erfuhren, wie er sich gegen die Apartheid einsetzte und sich für eine demokratische Gesellschaft starkmachte, in der alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe – gleiche Rechte haben.
Die älteren Jahrgänge setzten sich intensiver mit historischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Themen wie Kolonialismus, globale Gerechtigkeit, Menschenrechte und demokratische Verantwortung standen im Mittelpunkt. Dabei lernten sie Südafrika als „Regenbogennation“ mit elf Amtssprachen, einer symbolträchtigen Nationalflagge sowie vielfältigen Familienstrukturen und Rollenbildern kennen. In Planspielen und anhand des Films „Der vermessene Mensch“ wurde die koloniale Vergangenheit ebenso wie gegenwärtige globale Ungleichheit eindrucksvoll erfahrbar – und die Bedeutung demokratischer Werte kritisch reflektiert.
Auch praktische Workshops gehörten zum Programm: In den unteren Klassen gestalteten die Schülerinnen und Schüler Stofftaschen und Rucksäcke. Mit der südafrikanischen Drucktechnik „Cardboard-Printing“ entstanden farbenfrohe und kreative Kunstwerke, die den Projekttag nicht nur inhaltlich, sondern auch künstlerisch bereicherten.