Projektwoche des 8. Jahrgangs: Politik zum Anfassen – was die Welt und uns bewegt

Warum kosten Plastiktüten Geld?

Was hat der Treibhauseffekt mit Gemüse zu tun?

Wie entstehen nationalsozialistische Bewegungen?

Was hat Müll mit Politik zu tun?

Was wollen die Schüler bei den Fridays-for-future-Demonstrationen erreichen?

 

All das sind Fragen, die in der Projektwoche des 8. Jahrgangs zum Thema „Politik zum Anfassen“ gestellt wurden.

Ziel dabei war, die Schülerinnen und Schüler für gesellschaftliche und politische Themen, die sie tagtäglich umgeben, zu sensibilisieren.

Das Klassenlehrerteam des Jahrgangs 8 hatte sich auf jeweils einen Schwerpunkt vorbereitet, um die Themenbereiche „Klimaschutz“, „Diskriminierung“, „Die Fridays-for-future-Bewegung“, „Müll und Upycling“ und „Entstehung von autoritären Strukturen anhand des Films „Die Welle““ begreiflich und erfahrbar zu machen.

 

Zum krönenden Abschluss der politischen Projektwoche besuchte die ganze achte Jahrgangsstufe das „Klimahaus Bremerhaven 8° Ost“, eine einzigartige Wissens-und Erlebniswelt zu den Themen Klima, Klimawandel und Wetter. Die Schüler konnten im Klimahaus auf einer virtuellen Reise die Klimazonen entlang des achten Längengrades hautnah erleben. Fünf Kontinente und neun Orte in unterschiedlichen Räumen.

 

In den „Schweizer Bergen“ wurden Kühe gemolken, ein Gletscher mit echtem Eis erspürt und Kuhglocken geläutet. Über „die Insel Sardinien“ landeten sie auf dem afrikanischen Kontinent und gelangten bis in die Wüste. Weiter ging es ins feuchtwarme Klima des Regenwalds von „Kamerun“ mit einer Wasserlandschaft mit zahlreichen Fischarten, die über Stege überquert wurden. Nach der eiskalten, windigen „Antarktis“ tauchten sie in das üppige Grün von „Samoa“ ein, wo sie unter der Wasseroberfläche von einer einzigartigen Unterwasserwelt umgeben waren, die in mehreren Großaquarien das vielfältige Leben der Fische und Korallen an einem südpazifischen Riff zeigte. Über „Alaska“ und „die Hallig Langeness“ reisten sie wieder zurück nach Bremerhaven.

Da sich immer jeweils auch die Raumtemperatur, Geräusche und Luftfeuchtigkeit veränderte, konnte das Klima und die damit verbundenen Lebensumstände der jeweiligen Region mit allen Sinnen erfahren werden.

 

Zurück am Treffpunkt tauschten sich die begeisterten Klassen über ihre Lieblingsräume aus, vom nächtlichen Sternenhimmel bis zum karibischen Strand war alles dabei. Manche waren sogar bis zu dreimal durch die gesamte Ausstellung gegangen, um auch nichts zu verpassen. Dass es sich lohnt, diese vielseitige und schöne Natur rund um den Globus zu schützen und zu erhalten, wurde jedem dabei deutlich bewusst.

 

Und darüber, dass sich dieser Ausflug – der übrigens durch eine großzügige Spende des Fördervereins der Schule ermöglicht wurde – trotz der weiten Busfahrt, sehr gelohnt habe, waren sich am Abend alle einig.

 

 

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