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Dankeschön an alle Mitwirkenden der "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"-Aktionsgruppe

Am 15.06 traf sich die "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" Arbeitsgruppe zu einem Dankeschön-Nachmittag am Beach in Greven. Unterstützt wurde die Aktion von dem Förderverein der Gesamtschule. Die Gruppe „SoR-SmC“ hat sich 2020 gegründet und sich als Ziel gesetzt, Diskriminierung in der Schule zu mindern und Vielfalt zu fördern. Die heutige Arbeitsgruppe besteht aus 28 engagierten Schüler*innen der Klasse 9, die sich für ihre Schule einsetzen.

Sie waren die Hauptdarsteller/innen des Tages: 132 Abschlussschüler/innen der 10. Klassen der Nelson-Mandela-Gesamtschule erhielten ihre Abschlusszeugnisse in der festlich geschmückten Mensa und viel Applaus für ihre ersten Filmrolle, über die Hälfte sogar mit der Auszeichnung des Qualifikationsvermerk, der sie dazu berechtigt, die Oberstufe zu besuchen.

Um 07:10 Uhr trafen wir uns (Justin Gleißner, Sophia Otto, Lilly Waterkamp, Finja Möller, Carlotta Ebbigmann und Jörg Klose) am Grevener Bahnhof, um zur FEZ-Messe in Berlin zu fahren. Da die Auszeit vor zwei Jahren den Preis „Beste Schülerfirma Deutschlands“ gewonnen hatte, wurden wir eingeladen uns auf der internationalen Schülerfirmen-Messe zu präsentieren. Gegen 12:30 Uhr erreichten wir Berlin mit eineinhalb Stunden Verspätung und machten uns auf den Weg zum Messegelände in Wuhlheide.

Bei sommerlichen Temperaturen versammelte sich die Schulgemeinde in der festlich geschmückten Schulmensa, denn es sind ja die „sechs Jahre Rum“ (vgl. Abschlussmotto). Die Stars des Abends waren 45 jungen Erwachsenen, die zehn Jahre nach der Schulgründung an der Nelson-Mandela-Gesamtschule ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen konnten.

Afrika liegt irgendwo in Greven – zumindest war das so, als die Musical-AG und die künstlerisch-musische Profilklasse (Kl. 5b) der NMG das Musical „Kwela, kwela“ von Andreas Schmittberger an zwei Tagen aufführten. Unter der Leitung der Musiklehrerinnen Linda Krusekamp und Sabine Heisterkamp sangen, tanzten und performten Zebras, Krokodile, Schlangen, Leoparden, Giraffen, ein Löwe, ein Marabu, ein Elefant, bunte Vögel, ein Buschhase, ein Lärmvogel, ein Affe, Schlangen, ein Weißkopfadler, ein wilder Hund in individuellen und bunten Kostümen über die Bühne der Mensa…was für ein tierisches Getümmel…nach fünfmonatiger Probenzeit, die auch zwei Probenwochenenden enthielten, lief jedoch alles wie am Schnürchen:

Über mehrere Monate lang hat die Klasse 6c am bundesweiten Wettbewerb „Be smart - don‘t start“ erfolgreich teilgenommen. Dabei geht es darum, dass alle Mitglieder der Klasse nicht rauchen. Jede Woche mussten die Schüler*innen deshalb in der Liste in der Klasse abhaken, ob sie dieses Ziel erreicht haben. Darüber hinaus wurden im naturwissenschaftlichen Unterricht mit Experimenten die Folgen von Rauchen thematisiert.

„Wer von euch hat eigentlich Spaß an Knobeleien, Logikrätseln und mathematischen Problemen?“ Diese Frage stellten alle Mathelehrer*innen in ihrem Unterricht. 24 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, 8 Jungen und 16 Mädchen, die diese Frage unabhängig von ihren Fachnoten mit Ja beantworteten, nahmen am diesjährigen Känguruwettbewerb teil. Dieser fand zum 28. Mal in Deutschland statt mit 700 000 Teilnehmenden an insgesamt 9000 Schulen.

Wilhelm von Humboldt fasste einmal zusammen: "Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“, denn nur über unsere Vergangenheit können wir unsere Gegenwart verstehen und damit unsere Zukunft beeinflussen.

Das sich im Hinblick dessen derzeit das Thema von Krieg und Frieden aufdrängt, steht leider außer Frage. Dass wir nach über 75 Jahren wieder einen derartigen Krieg mitten in Europa erleben müssen, ist nur schwerlich zu ertragen. Dennoch müssen sich die Schüler*innen damit auseinandersetzen und mit geistigem Handwerkszeug ausgestattet werden, um als kritisch-reflektierende Beobachter agieren zu können.

Aus diesem Grund hat sich für die Inhalte des 10er PP Kurses ein Hybrid zwischen Philosophie und Geschichte entwickelt, welches den Fokus auf die Konfliktanalyse von Kriegen (zeitgenössischer oder vergangener Art) legte.

Das galt für alle 5. und 6. Klassen unserer Schule am Donnerstagnachmittag: bei sonnigen, aber nicht zu warmen Wetter spielten alle Teams aus den 10 Klassen gegeneinander, lautstark angefeuert von ihren Klassen und Lehrerteams.

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